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am 03.01.2019

Stimmen nach dem Verfolgungsrennen der Männer

Florian Notz

DSV-Athleten, Sieger und Drittplatzierter nach dem 15-Kilometer-Rennen

Florian Notz (SZ Römerstein, 25. Platz):
Gestern hab ich den falschen Ski gewählt und die Bedingungen waren durch den Neuschnee schwierig. Heute bin ich mit der Welle mitgeschwommen. Das war wirklich toll. Die Stimmung hier draußen ist wirklich saugut. Ich habe mich gut gefühlt bei diesem Heimweltcup. Man hört seinen Namen, das ist schon schön. Ob ich in Val di Fiemme starte, weiß ich noch nicht. Das wird jetzt erstmal mit den Trainern besprochen. Über Seefeld denke ich aber noch nicht nach, aktuell ist der Blick erstmal auf die Tour de Ski gerichtet.

Janosch Brugger (WSG Schluchsee, 31. Platz):
Das war ein Superrennen in der Welle. Das Tempo war sauhoch. Es ist halt wieder der 31. Platz geworden und damit knapp an Weltcup-Punkten vorbei. Dafür, dass ich mich bisher im Skating noch nicht so wohl gefühlt hab, bin ich ganz zufrieden. Es geht aufwärts.

Lucas Bögl (SC Gaissach, 36. Platz):
Das war ein schnelles Rennen auf einer super hergerichteten Strecke. Der Wellenstart ist wie ein Massenstart, da ist Taktik kaum möglich. Drum habe ich keinen großen Satz nach vorn machen können.

Sebastian Eisenlauer (SC Sonthofen, 46. Platz):
Es war von Anfang an heute ziemlich zäh. Ich hatte in der zweiten Runde oben am Burgstall schon Probleme mit der Welle, dran zu bleiben und habe dann in der Abfahrt gesehen, dass es Florian Notz geschmissen hatte. Ich dachte mir, dann soll es wenigstens noch etwas Gutes haben, wenn ich rausfalle und hab ihn wieder in die Welle zurückgebracht. Ich glaube früher oder später hätte es mich da eh herausgehauen, von dem her habe ich es gern gemacht. Für mich war von Anfang an klar, dass ich nach Oberstdorf aussteige und mich auf Dresden konzentriere.

Johannes Hoesflot Klaebo (NOR, 1. Platz):
Es ist mein erster Sieg auf 15 km im Skating und deswegen bin ich besonders happy, hier heute gewonnen zu haben. Sergey war heute sehr stark, deswegen bin ich glücklich, dass ich ihn schlagen konnte. Der Kurs ist sehr gut, da haben sie hier einen sehr guten Job gemacht. Ich mag den Kurs hier in Oberstdorf, es ist cool hier zu fahren.

Alexander Bolshunov (RUS, 3. Platz):
Das Rennen war gut, aber ich bin eigentlich eher enttäuscht. Ich habe kein so gutes Gefühl wie zu Beginn der Tour. Das Hauptziel heute war nicht unbeding,t auf die Führenden aufzuholen, sondern in der Gesamtliste nicht noch mehr Zeit zu verlieren. Leider habe ich mehr Zeit verloren und deswegen bin ich enttäuscht. Die Bedingungen auf der Strecke waren heute sehr gut, auf jeden Fall sehr viel besser als gestern!
Das Geheimnis warum unsere russische Mannschaft so erfolgreich ist?
Wir trainieren sehr viel und sehr hart. Jeder ist herzlich willkommen, zu unserem Training zu kommen und uns zu beobachten.

am 03.01.2019

Klaebo gewinnt die 5. Etappe

Johannes Hoesflot Klaebo

Spannendes Verfolgungsrennen über 15 Kilometer Freistil mit einem norwegischen Sieger

Bei der fünften Etappe der Tour de Ski in Oberstdorf kam Johannes Hoesflot Klaebo einen Hauch früher ins Ziel als sein russischer Konkurrent Sergey Ustiugov. Vier Hundertstel trennten die beiden, die sich über die sechs Runden ein heißes Duell geliefert hatten, nachdem der Russe schon bis zur ersten Zwischenzeit seinen 15-Sekunden-Rückstand wettgemacht hatte und dem Norweger im Nacken saß. Deutlich schwerer hatte es da der Dritte, Alexander Bolshunov aus Russland, der mit einem Abstand von 46 Sekunden startete. Nach vorn Luft, nach hinten ein großer Abstand auf den nächsten Verfolger, das bedeutete für den Russen vom Start bis ins Ziel ein einsames Rennen.

Bester deutscher Athlet war der in Sonthofen lebende Florian Notz (SC Römerstein), der als 25. gestartet war und trotz eines Sturzes auf diesem Rang auch ins Ziel lief. Knapp an Weltcup-Punkten vorbei lief Janosch Brugger (WSG Schluchsee) auf Rang 31. Die übrigen Deutschen landeten auf folgenden Plätzen: 36. Lucas Bögl, 43. Jonas Dobler, 45. Andreas Katz und 46. Sebastian Eisenlauer. Valentin Mättig beendet das Rennen nicht, Thomas Bing war nicht gestartet.

am 03.01.2019

Der weiße Tiger und ich

Sktty

Skitty World Nordic bei der Tour de Ski

Victoria ist stolz. Megastolz. Erst hat sie den Skitty Parcours bewältigt, gleich mehrfach. Und dann hat Skitty sie noch in den Arm genommen. Skitty, der weiße Tiger, das Maskottchen des Deutschen Skiverbands. Dabei ist Victoria Rudhart gerade erst sieben Jahre alt geworden, geht in die erste Klasse und ist, wie der stolze Papa, Mitglied im WSV Isny. Und sie will einmal so gut werden wie Hanna Kolb, sagt sie. „Genau diese Talente zu entdecken, sie für den Langlaufsport zu begeistern, das ist die Intention des Langlaufprojekts des DSV“, erklärt Bettina Haueisen (26) vom DSV. Bei allen Veranstaltungen der Tour de Ski ist im Rahmenprogramm ein Event für den Nachwuchs geplant. Wie wichtig diese Geschichte für den DSV ist, beweist die Ehrung der Teilnehmer durch DSV Vizepräsident Tobias Angerer auf der Bühne im Stadion, auf der kurz vorher die Stars der internationalen Langlaufszene standen. Ähnlich wie die Talentiade des Allgäuer Skiverbands setzt die Skitty World Nordic auf die spielerische Variante. Slalomtore, Achterlauf, Schanzenspringen, Rückwärtslaufen, über Hindernisse steigen, durch Schlupftore klettern, allesamt Elemente im Parcours. Langlaufen muss Spaß machen, kein Knüppeln oder Kilometer fressen, was viele gerne mit dem Langlaufen verbinden. Weder Zeit noch Können spielen eine Rolle, allein das Erleben, der spielerische Umgang mit dem ungewohnten Sportgerät und der Erfolg, auf welcher Könnensstufe auch immer, sollen Freude und Begeisterung vermitteln. Und so fährt Victoria stolz nach Hause, nimmt Motivation mit und freut sich schon auf das nächste Langlauferlebnis.

am 03.01.2019

ProSport sammelt für den Nachwuchs

ProSport sammelt für den Nachwuchs

Förderverein ist bei Großveranstaltungen stets präsent

Wie immer bei Großveranstaltungen ist der Förderverein für den sportlichen Nachwuchs, ProSport Allgäu-Kleinwalsertal mit einem Stand auch bei der Tour de Ski im Langlauf-Stadion präsent. Neben Johanna Sontheimer und Peter Fuchs steht auch der neue Geschäftsführer Herbert Sedlmair (66) hinterm Stand, um Lose zu verkaufen und für den Verein die Werbetrommel zu rühren. Nach der Übernahme der Amtsgeschäfte ist der Immenstädter inzwischen gut eingearbeitet. „Mit großer Unterstützung vom neuen Vorsitzenden Hans-Peter Rauch und Florian Kuiper vom Skiinternat in Oberstdorf“, wie Sedlmair betont. Großveranstaltungen wie die Vierschanzentournee, die Tour de Ski und das Skifliegen sind nicht nur wichtig, um die Finanzen aufzubessern. Darum ziehen Nachwuchssportler mit ihren Sammelbüchsen durch das Stadion. Am zweiten Wettkampftag übernahmen die jungen Langläuferinnen vom Skiclub Oberstdorf diesen Job. „Hier haben wir ideale Möglichkeiten, viele Leute anzusprechen und auf unseren Verein aufmerksam machen.“, freut sich der Geschäftsführer.

am 03.01.2019

"Verfolgungs-Jagd" im Langlaufstadion

Massenstart Männer

Die Vorbereitungen zur 5. Etappe der Tour de Ski laufen auf Hochtouren

Nach teils kräftigen Schneefällen bei der gestrigen 4. Etappe der Tour de Ski in Oberstdorf sind die Helfer seit den frühen Morgenstunden im Langlaufstadion eifrig dabei, die Wettkampfstrecke zu präparieren und den Zuschauerbereich frei zu räumen.

Um 13.05 Uhr wird wie das Verfolgungsrennen der Männer über 15 km Freistil erfolgen. Im Anschluss um 15.15 Uhr folgen die Frauenrennen über 10 km. Gestartet wird in der Reihenfolge des Tour-Gesamtstandes. Der Norweger Johannes Klaebo ist der Gejagte. Er geht mit einem Vorsprung von 15,4 Sekunden vor dem Russen Sergey Ustiugov auf die Strecke.

Bei den Frauen hat sich Ingvild Flugstad Oestberg (NOR) einen Vorsprung von 24,1 Sekunden auf die Russin Natalia Nepryaeva geholt.

Die Gewinner beider Rennen gehen als Gesamt-Erste in die letzten beiden Etappen der Tour de Ski in Val di Fiemme.

Die Wetterprognosen sind viel versprechend. Bis mittags wird es bei aufgelockerter Bewölkung freundlich mit sogar etwas Sonnenschein. Der Wind lässt deutlich nach, aber es bleibt winterlich kalt mit maximal -5 bis -3 Grad.

am 02.01.2019

Lebenslang Balderschwang

Hanna Kolb

Die langjährige deutsche Spitzenlangläuferin Hanna Kolb ist bei der Tour de Ski-Etappe in Oberstdorf offiziell verabschiedet worden.

Die 27-jährige vom TSV Buchenberg war am Ende des vergangenen Winters von ihrer aktiven Karriere zurückgetreten. DOSB-Präsident Alfons Hörmann und DSV-Präsident Franz Steinle überreichten einen großen Blumenstrauss, Trainer Peter Schlickenrieder und Sportdirektor Andreas Schlütter trugen sie auf Schultern und Bernhard Joachim von der Allgäu-GmbH schenkte Kolb als „idealer Allgäu-Botschafterin“ eine lebenslange Loipenkarte für Balderschwang.

Das Karriere-Ende sehe sie mit einem lachenden und weinenden Auge. Ihr Studium an der Uni Augsburg bedeute deutlich weniger Druck und Stress, andererseits vermisse sie das Reisen mit ihren ehemaligen Teamkolleginnen: „Das ist mir bewusst geworden, als ich im Sommer und Herbst zuhause war, während die anderen zum Training nach Skandinavien losgezogen sind.“

Sprintspezialistin Kolb bestritt seit 2009 insgesamt 115 Weltcup-Rennen, schaffte im Teamsprint zweimal den Sprung aufs Podest, war bei vier Weltmeisterschaften dabei. Größter Erfolg blieb ihr Junioren-WM-Titel 2012 im Sprint im türkischen Erzurum. (twß)

am 02.01.2019

Evi Sachenbacher-Stehle schaut bei der Tour vorbei

Evi Sachenbacher-Stehle

Auch Anja Wicker, Goldmedaillengewinnerin bei den Paraylympics in Sotchi, zu Gast in Oberstdorf

Selbst das dichteste Schneetreiben konnte sie nicht aufhalten, die Sachenbacher-Stehles. Mit Töchterchen Mina (3) und Greta (1) im Schlepptau verfolgte Evi das Rennen der Damen und Herren im Langlaufstadion Oberstdorf. „Ich bin zwar in erster Linie und hauptberuflich Mama, aber der Langlauf- und Biathlonsport war und ist immer noch mein Leben, meine Passion.“ Und so gibt sie, wenn es die Umstände erlauben, Langlaufkurse in der Skischule und trainiert auf der Nachtloipe in Fischen.

Anja Wicker (27) kennt das Langlaufstadion in Oberstdorf gut und freute sich über ein Wiedersehen bei der Tour de Ski. Vor fünf Jahren ging die Sportlerin hier beim IPC-Weltcup der behinderten Sportler im Langlauf an den Start und wurde damals in drei Rennen unter die Top 15 der Welt. Inzwischen ist die Stuttgarterin Olympiasiegerin und Weltmeisterin. In Sotchi (2014) gewann sie Gold und Silber, bei der Nordischen Ski-WM der Behinderten in Solleftea (2013) die Silbermedaille, 2017 wurde sie Weltmeisterin im Biathlon im bayerischen Finsterau. Anja, die seit ihrer Geburt an den Rollstuhl gefesselt ist, erhielt bereits aufgrund ihres Bewegungsdrangs als Kind ein Handbike, kam aber schnell zum Wintersport, zum Langlauf und Biathlon. Nebenbei studiert sie an der Fernuniversität Internationales Sportmanagement. Gefragt nach ihren Zukunftsplänen sagt sie: „Bei der WM in Kanada im Februar will ich wieder eine Medaille holen. Das große Ziel bleiben aber die Olympischen Spiele in Peking.“

am 02.01.2019

Der Sieger im Massenstart der Männer heißt Emil Iversen

Massenstart Männer

Aber nach dem Gewinn des Massenstart-Rennen steigt der Norweger aus der Tour aus

Der Sieger im 15-Kilometer-Massenstart der Männer von Oberstdorf in diesem Jahr heißt Emil Iversen (NOR). Im abschnittsweise vollkommen von den Norwegern beherrschten Klassikrennen machte der 27-Jährige vor 2700 Zuschauern bei dichtem Schneefall auf der Schlussrunde alles kla. Er ließ Francesco de Fabiani (ITA) um 0,9 Sekunden und Sergey Ustiugov (RUS) um 2,0 Sekunden hinter sich. Mit seinem ersten Platz unterstrich Iversen sein Faible für die anspruchsvolle Strecke im Langlaufstadion Ried, denn schon im Vorjahr holte er sich über die Distanz den Sieg.

Der bis zur Halbzeit führende in der Gesamtwertung, Johannes Klaebo (NOR) wurde im ersten Rennen von Oberstdorf nur Neunter. Zur Halbzeit hat sich somit die Rangliste verschoben. Zwar führt noch der Norweger, gefolgt von Sergey Ustiugov und Iversen, der einen gehörigen Satz nach vorn machte. Iversen steigt aber noch vor dem zweiten Wettkampftag in Oberstdorf aus der Rennserie aus, um sich auf die Nordische Weltmeisterschaft in Seefeld vorzubereiten.

Die deutschen Starter spielten in dem Rennen keine Rolle. Bester war nach langer Trainings- und Wettkampfpause noch der Allgäuer Sebastian Eisenlauer. Der Sonthofener verpasste jedoch als 31. um einen Rang die Weltcup-Punkte.

Die weiteren Ergebnisse der DSV-Starter: 40. Janosch Brugger (WSG Schluchsee), 48. Florian Notz (SZ Römerstein), 52. Lucas Bögl (SC Gaissach), 57. Jonas Dobler (SC Traunstein) 58. Thomas Wick (SC Motor Zella-Mehlis), 62. Andreas Katz (SV Baiersbronn) 66. Valentin Maettig (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal), 69 Thomas Bing (Rhöner WSV Dermbach).

am 02.01.2019

Hauchdünner Sieg für Ingvild Flugstad Oestberg

Siegerehrung Massenstart Frauen

Natalia Nepryaeva, die russische Siegerin von Toblach knapp geschlagen

Das erste Rennen der „Tour de Ski“-Etappe in Oberstdorf ist vorüber. Im 10-Kilometer Klassikrennen bei den Frauen setzte sich die Norwegerin Ingvild Flugstad Oestberg mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur einem Hundertstel gegen die Siegerin des Freistil-Finales von Toblach, Natalia Nepryaeva aus Russland, durch. Dritte wurde mit Anastasia Sedova ebenfalls eine Russin. nach der Hälfte der Tour liegt Flugstad Oestberg in der Gesamtwertung damit 24,1 Sekunden vor der russischen Verfolgerin Nepryaeva.

Einen hervorragenden 9. Rang erzielte Katharina Hennig. Die Athletin, die für den WSC Erzgebirge Oberwiesenthal startet und im Sonthofen lebt, war mit einem Rückstand von 56,6 Sekunden erneut beste Deutsche .Mit diesem Rang sicherte sich die 22-Jährige auch die Startberechtigung für die Nordische Ski-WM in Seefeld. Nur knapp an einem Platz unter den Top 15 schrammte Pia Fink (SV Bremelau) vorbei. Sie wurde mit einem Rückstand von 1:06,5 immerhin 16. im Klassement.

Die weiteren Platzierungen der DSV-Athletinnen: 22. Julia Belger (+ 1:43,9), 29. Laura Gimmler (SC Oberstdorf, +2:03,8), 43. Victoria Carl (SCM Zella-Mehlis, 3:39,9 ).

am 02.01.2019

Stimmen nach dem Massenstart der Männer

Emil Iversen

Emil Iversen, Francesco de Fabiani, Sergey Ustiugov, DSV-Athleten und Bundestrainer Schlickenrieder nach dem 15-Kilometer-Rennen

Emil Iversen (NOR, 1. Platz):
Es ist wie immer in Oberstdorf, heute heftiger Schneefall, letztes Jahr Sturm, das haben wir hier alles schon erlebt. Aber für mich war es heute ein perfektes Rennen. Obwohl ich jetzt auf den dritten Platz in der Gesamtwertung liege, gehe ich jetzt nach Hause und lasse das Rennen morgen schon aus. Mein Fokus liegt jetzt auf der Nordischen Skiweltmeisterschaft in Seefeld.

Francesco de Fabiani (ITA, 2. Platz):
Ich habe auf den letzten Anstieg gewartet mit der Attacke.
Ich bin hochzufrieden heute. Ich habe in den letzten drei, vier Jahren in Oberstdorf gelernt zu warten mit einem Angriff nach vorn. in diesem Rennen war ich eingeklemmt zwischen vielen Norwegern und den Russen. Für morgen habe ich mir vorgenommen, meine Position auf Platz 9 zu halten. Und ich warte auf das nächst 15-Kilometer-Klassik-Rennen.

Sergey Ustiugov, RUS, 3. Platz:
Das war heute seltsam. Am Anfang hatte ich noch große Probleme mit dem Material. Die Ski waren bei dem heftigen Schneefall nicht so schnell . Aber auf der Schlussrunde konnte ich trotzdem noch mal Gas geben und am Ende doch noch den dritten Platz machen. Ich bin sehr zufrieden.

DSV-Athleten und Bundestrainer Schlickenrieder

Sebastian Eisenlauer (SC Sonthofen, 31. Platz):
Oberstdorf kennt man mittlerweile gut, leider war es hier in den letzten Jahren von den Wetterbedingungen her immer schwierig. Letztes Jahr hatten wir den Regen, dieses Jahr Schneefall. Meine eigene Leistung
war nicht top, aber es war definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. ich war sehr unzufrieden damit, wie es in den ersten Tagen der Tour gelaufen ist. Allerdings hatte ich schon ein wenig damit gerechnet, dass es so kommen wird, weil ich im Herbst einiges an Ausfällen hatte.

Florian Notz (SZ Römerstein, 48. Platz):
Es ist schön, dass es jetzt wieder schneit. Ich habe mich nur leider für den falschen Ski entschieden. Das war nicht ideal, aber mein eigener Fehler. Man hätte auch den Aufrauski nehmen können, aber ich habe auf weniger Schneefall spekuliert,
Morgen ist wieder Skating. Das liegt mir eigentlich eher besser und da werde ich noch mal voll angreifen. Vielleicht kann ich in der Gesamtwertung noch mal schauen, was möglich ist.

Bundestrainer Peter Schlickenrieder:
Die beste Saisonleistung sollen sie bei der Weltmeisterschaft in Seefeld abliefern, ich denke, das ist für uns ein wichtiger Leistungsnachweis, ob wir auf dem richtigen Weg sind oder nachjustieren müssen. Als Zwischenfazit würde ich sagen, dass wir körperlich von der Entwicklung her auf dem richtigen Weg sind. Mehrheitlich passt alles, wir müssen unseren Plan nicht ändern, sondern können ihn weiter verfolgen. Nach der Tour der Ski gehen wir in zwei Vorbereitungsphasen die wir dann sehr individuell fahren. Zeitlich passt unser großer Plan eigentlich, vor allem auch wenn man auf die Männer schaut, wo die reinen Platzierungen vielleicht nicht so berauschend sind. Aber gerade Sebastian Eisenlauer, der im Herbst lange Krankheiten zu verkraften hatte und jetzt wieder ins Training gefunden hat; auch ein Florian Notz, der gut gelaufen ist, aber im Endeffekt zum falschen Ski gegriffen hat. Sie konnten aber trotzdem die Geschwindigkeit mit laufen und waren in dem Haufen dabei. In Gesamtstand haben sie nicht viel Rückstand kassiert.

21 bis 30 von 541123456789