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am 25.01.2020

Stimmen nach dem Skiathlon der Damen

Skiathlon Ladies Siegerehrung

Siegerin Therese Johaug ist beeindruckt und freut sich auf die Weltmeisterschaft in Oberstdorf

Therese Johaug (NOR, Platz 1):
"Ich bin sehr glücklich, heute auf den ersten Platz gelaufen zu sein. Ich bin froh, hier mitlaufen zu können und die Strecke für die nächste Weltmeisterschaft kennen zu lernen. Für mich war es heute ein sehr guter Tag, aber es war auch wirklich sehr hart. Vor allem im klassischen Teil habe ich versucht, mein eigenes Rennen zu laufen und mich auf mich zu konzentrieren.
Für die kommenden Weltmeisterschaft ist es gut zu wissen, wie sich die Strecken anfühlen. Ich weiß jetzt auch, dass es nächstes Jahr möglich ist, nach vorne zu fahren, alleine zu laufen und einen Vorsprung vor dem Rest der Gruppe zu halten. Ich bin sehr glücklich über das heutige Rennen."

Ingvild Flugstad Oestberg (NOR, Platz 2):
"Dieses Rennen ist für mich sehr wichtig, da ich die ganze Zeit schon ums Podium kämpfen wollte. Natürlich ist es auch wichtig, die neuen Teile der Strecke kennen zu lernen, um das Training im nächsten Sommer anpassen zu können.
Mir liegt der neue Kurs sehr gut, er hat einfache, aber auch sehr steile Teile und dazu die Kurven. Der Kurs ist eine große technische und konditionelle Herausforderung."

Teresa Stadlober (AUT, Platz 3):
"Die neue Strecke ist wirklich gut, ziemlich hart, aber sie liegt mir. Bei solchen Rennen kann ich dann auch gut mithalten. Es sind alles super Athleten, die Dichte bei den Damen ist gerade vorne sehr eng. Da muss man hart arbeiten und das macht Lust auf mehr.
Ich hoffe natürlich, dass ich nächstes Jahr auch wieder gut dabei bin. Mir liegen die Strecken hier, ich fühle mich wohl und kämpfe hier sehr gerne."

Sofie Krehl (SC Oberstdorf, Platz 18):
"Mir ging es heute ziemlich gut. Gerade der Skating-Teil nach dem Start lief wirklich gut und fiel mir auch nicht schwer. Beim Skiathlon bin ich in der dritten, vierten Runde so richtig drin und es läuft dann besser. Mich als Sprinterin lächelt der Skiathlon schon immer an, gerade weil ich hier bisher gute Ergebnisse erzielt habe. Im Fokus steht aber weiterhin der Sprint.“

Victoria Carl (SCM Zella-Mehlis, Platz 20):
"Im Klassischen bin ich unerwartet gut ins Rennen gestartet, was ich jetzt überhaupt nicht erwartet hätte. Beim Skaten, was eigentlich mein besserer Part ist, war es sehr hart. Ich tue mich einfach noch schwer, da spritzig hoch zu laufen.
Die Strecke hat sich deutlich verändert, vor allem der lange Anstieg. Der ist für mich als große und schwere Athletin sehr anstrengend.
Auch der Bereich Spairube ist nicht meins. Er ist sehr steil und man kann im Klassischen gerade noch hochkommen. Die Frage ist nur, ob das dann wirklich schneller ist. Sonst gefällt mir die Strecke sehr gut und sie ist definitiv WM-würdig."

Pia Fink (SV Bremelau, Platz 29):
„Meine Vor-WM hat sich ganz schön anstrengend angefühlt. Ich habe mir heute ein bisschen mehr vorgenommen, aber es geht mir heute nicht so gut. Der Ski war gut präpariert. Ich habe versucht am Anfang Kräfte zu sparen, um dann im Skating-Teil noch Plätze gut zu machen. Das hat aber leider nicht so gut funktioniert. Oberstdorf ist für mich meine zweite Heimat, da ich hier schon seit vier Jahren lebe.Die WM nächstes Jahr wird cool werden, mit tollem Wetter und super Zuschauern.“

Antonia Fräbel ( WSV Asbach, Platz 37):
„Ich bin nicht unzufrieden, habe heute auf den klassischen Teil gesetzt. Ich hatte aber heute einige Probleme und bin sehr zufrieden, heuer das erste Mal nicht komplett „blau“ gegangen zu sein. Auf der letzten Runde konnte ich sogar noch ein paar Positionen gut machen. Der klassische Teil heute war sehr, sehr hart. Ich habe bewusst auf meinen Stil geachtet. Vielleicht war das auch ein bisschen zu viel. Ich konnte gut bergauf laufen, musste aber heute in den Geraden mehr investieren. Es war durch die Zuschauer gute Stimmung auf der Strecke und es macht sehr viel Spaß hier zu laufen.Oberstdorf ist für mich der Traum für meine erste WM.“