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am 26.01.2020

Dreifach-Triumpf für Norwegen

Dreifach-Triumpf

Norwegischer Dreifachsieg bei den Männern – Sieg für Russin Nepryaeva

Der Sprint-Wettbewerb bei den Männern stand ganz im Zeichen der dominanten Norweger. Johannes Hoesflot Klaebo, der am Samstag beim Skiathlon noch mitten im Rennen aufgegeben hatte, siegte vor seinen Landsleuten Paal Golberg und Erik Valnes. Bester Nicht-Norweger war Federico Pellegrino aus Italien auf Rang vier.
Dagegen gingen die norwegischen Athletinnen bei der WM-Generalprobe leer aus. Hier siegte die Russin Natalaie Nepryaeva vor Anamarija Lampic aus Slowenien und Jessica Diggins aus den USA. Die Oberstdorferin Laura Gimmler wurde auf Platz 20 beste Deutsche.

Ansonsten herrscht im deutschen Lager Ernüchterung: Von acht gestarteten DSV-Sprinterinnen hatte am frühen Sonntagvormittag lediglich eine die Qualifikation überstanden: Im Feld von 69 Langläuferinnen kam Gimmler als einzige Deutsche ins Viertelfinale. Auf der extrem anspruchsvollen WM-Loipe waren Pia Fink (37.), Antonia Fraebel (38.), Sofie Krehl (40.), Coletta Rydzek (41.), Katharina Hennig (42.), Victoria Carl (47.) und Nadine Herrmann (52.) bereits in der Qualifikation gescheitert.
Auch bei den Männern konnte nur Richard Leupold aus Dresden einigermaßen die Erwartungen auf Rang 28 erfüllen. Sebastian Eisenlauer (34.), Andreas Katz (52.) und Max Olex (59.) landeten unter 72 Startern im Feld der Verlierer.

Peter Schlickenrieder, DSV- Bundestrainer:
„Wir können mit den hier gezeigten Resultaten im Damen- und Herrenbereich am Samstag absolut zufrieden sein. Der Auftritt war gelungen. Das Material war top, das gesamte Team hat gute Arbeit geleistet. Der Sprint ist derzeit noch unser Problem. Dies hat sich auch am heutigen Sonntag wieder gezeigt. Wir tun uns noch schwer, den Prolog zu überstehen. Laura Gimmler und dem Nachwuchsläufer Richard Leupold ist dennoch der Einzug ins Viertelfinale gelungen. Dem Rest der Mannschaft ist dies trotz großem Kampf leider knapp verwehrt geblieben. Hier müssen wir dran bleiben und weiterhin Kraft und Technik trainieren. Die Teilnahme an der Heim-WM in Oberstdorf ist für alle Athleten ein großes Ziel und nur wenige haben in ihrer aktiven Laufbahn die Möglichkeit dazu. In Oberstdorf war schon 2005 die Zuschauerkulisse sensationell, in Oberstdorf findet sich die Langlaufwelt wieder. Die zum Teil harte Streckenführung ist auch für die Zuschauer ideal. Oberstdorf war deshalb auch schon heuer einer der Höhepunkte in unserer Saisonplanung. Unsere Vorbereitung auf die WM ist schon auf einem sehr hohen Level an vielen kleinen Dingen und Details muss aber noch gefeilt werden.“