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am 04.09.2017 von Fidel Joas

KidsDay für die Stars von morgen

Kidsday Allgäu ein&zwanzig

Deine Allgäuer Vorbilder zum Anfassen. Freut euch auf ein gemeinsames Training mit den bekannten Langlaufassen von „Allgäu Ein&zwanzig“.

9 Skilangläufer, 9 Freunde, ein gemeinsames Projekt. Allgäu Ein&zwanzig ist die Kooperation der besten Langlaufsportler des Allgäus mit dem Ziel den Langlauf-Sport im Hinblick auf die Nordische Ski-WM 2021 populärer zu machen – und der breiten Masse neue Facetten zu zeigen. „Wir wollen deutlich machen, dass Langlauf kein Sport aus der Mottenkiste ist, schon gar nicht hier bei uns im Allgäu, und, dass es auch beim Profisport nicht immer nur ums Siegen geht“, sagt Sebastian Eisenlauer, Ideengeber und treibende Kraft hinter dem Projekt. Für dieses Ziel hat sich der Athlet
vom Skiclub Sonthofen namhafte Verstärkung ins Boot geholt. Neben Eisenlauer sind Nicole Fessel, Sandra Ringwald, Florian Notz, Laura Gimmler, Hanna Kolb, Pia Fink, Janosch Brugger und Sofie Krehl weitere Botschafter und Gesichter der Kampagne.

Als erste Veranstaltung und Projektstart ist jetzt ein KidsDay für die Stars von morgen am 06. September von 14.00 bis 16.00 Uhr im WM Langlaufstadion Ried geplant. Alle interessierten Kinder, die sich für das
Langlaufen begeistern können, sind hierzu herzlich eingeladen. Mitzubringen sind Inline Skates Laufequipment, Skiroller (wenn vorhanden) und Stöcke. An fünf unterschiedlichen Trainingsstationen können sich die Kids austoben und die großen Vorbilder von ihrem Können überzeugen.

Freut euch auf ein gemeinsames Training mit euren Stars!

am 28.08.2017

Ticketvorverkauf für die Winterhighlights in Oberstdorf gestartet

Vierschanzentournee

Seit 01. September läuft der Kartenvorverkauf für alle Wintersportfans für das Auftaktspringen der 66. Vierschanzentournee, die FIS Tour de Ski, die FIS WM Skifliegen und für das Weltcup Skispringen der Damen.

Gute Nachrichten für alle Skisprungfans: Seit dem 01. September gibt es Tickets für die 66. Vierschanzentournee. Unter arena-ticket-allgaeu können sich Interessierte die besten Plätze in der Erdinger Arena sichern.

Weit über 100.000 Besucher erwarten die Veranstalter bei den Wettkämpfen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. „Wir rechnen wieder mit einem großen Andrang an allen vier Orten. Die Fans sollten sich daher unbedingt wieder im Vorverkauf ihre Plätze sichern“, sagt Michael Maurer, Präsident der Vierschanzentournee. Er geht davon aus, dass diesmal besonders viele Besucher aus Polen anreisen werden – ist das Land doch die Heimat von Tournee Titelverteidiger Kamil Stoch und dem derzeitigen Überflieger des Sommer-Grand-Prix, Dawid Kubacki.

Für die Termine in Oberstdorf (29./30. Dezember), Garmisch-Partenkirchen (31. Dezember/1. Januar) sowie erstmals auch Innsbruck (3./4. Januar)
und Bischofshofen können Skisprungfans in der ersten Vorverkaufsphase zunächst die beliebten Kombitickets für Qualifikation und Wettkampf erwerben. Damit bekommen sie zwei Tage Wintersport-Erlebnis zu einem deutlich vergünstigten Preis. „Das macht in diesem Winter besonders Sinn, denn die Qualifikationsspringen werden noch spannender, da der Internationale Skiverband ja plant, das Reglement zu verändern“, betont Michael Maurer. Künftig müssen sich bekanntlich alle Teilnehmer am Qualitag für den Wettkampf qualifizieren – bislang konnten die besten Zehn des Weltcups pokern und auf den Qualifikationssprung verzichten.

"Wir wurden quasi überrannt mit Bestellungen" so Florian Weidel, der Generalsekretär der Vierschanzentournee in Oberstdorf. Für das Auftaktspringen der 66. Vierschanzentournee sind bereits nach dem Vorverkaufsstart keine Sitzplätze und Karten für den Club 143,5 mehr erhältlich. In allen anderen Kategorien stehen noch ausreichend Plätze zur Verfügung.

Einzeltickets für Qualifikation und Wettkämpf sind in allen vier Tourneeorten in der zweiten Vorverkaufsphase ab 23/24. Oktober erhältlich.

Auch für die weiteren Wintersport-Highlights - FIS Tour de Ski am 03./04.01.2018, FIS Weltmeisterschaften Skifliegen 19.-21.01.2018 und FIS Weltcup Skispringen der Damen 23.-25.03.2018 sind ebenfalls ab dem 01. September alle Karten-Kategorien im Vorverkauf erhältlich. Mit dem Print@Home-Service können alle Wintersport-Begeisterten ihre Karten sicher online unter arena-ticket-allgaeu bestellen und bequem zu Hause
ausdrucken. Auch heuer warnen die Organisatoren wieder vor unseriösen Anbietern, die Tickets zwar regulär erwerben, diese aber später zu
überteuerten Preisen im Internet anbieten.

am 24.08.2017 von Stefan Weidhaas

Nach langen Warten holt sich Watanabe den Sieg in der Quali

Julian Schmid

Gewitterfront fordert Geduld von Athleten, Zuschauern und Organisatoren

Die Nordischen Kombinierer mussten lange warten in Oberstdorf, bis sie den Gewinner des provisorischen Wertungsdurchgang gefunden hatten. Eine Schlechtwetterfront über dem Ort verzögerte bereits den ersten Trainingsdurchgang, der zweite wurde abgesagt und stattdessen gleich der provisorischen Wertungsdurchgang ausgetragen.
Nicht zu schlagen war am Ende Takehiro Watanabe (JPN) mit einer Weite von 136,5 Metern, die ihm 144,5 Punkte einbrachten. Zweiter wurde Espen Bjoernstad (NOR) mit 129,0 Metern und 144,0 Punkten, gefolgt von Maxime Laheurte (FRA) mit 132,5 Metern und 143,6 Punkten. Bester Deutscher war Johannes Rydzek, der erst in Oberstdorf in den Sommer Grand Prix eingestiegen ist. Er landete mit einer Bestweite von 140,0 Metern und 140,4 Punkten auf dem siebten Rang. Erik Frenzel auf Rang 10, Fabian Rießle auf Rang 15, das waren die nächstfolgenden Platzierungen der DSV-Athleten. Super schlug sich auch der junge Julian Schmid aus Oberstdorf bei seinem Weltcup-Debüt. Mit 124,0 Metern /120,4 Pkt. erreichte er den 30. Platz vor Vinzenz Geiger (116,0m /120,1 P). Der Führende im Sommer Grand Prix , Mario Seidl (AUT) kam auf 129,5 m/136,2 Pkt. und somit auf Rang 11. Auf den Wettkampftag morgen darf man also gespannt sein. Der Sprungwettbewerb startet um 18:00 Uhr. Um 19.30 Uhr folgt das 10-km-Rollerski-Rennen durch den Ort.

Ergebnisse Provisorischer Wertungsdurchgang
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Ergebnisse Provisorischer Wertungsdurchgang

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am 21.08.2017

Herausragende Leistungen auf internationaler Ebene

Sportlerehrung

Die besten Oberstdorfer Sportler werden von der Marktgemeinde ausgezeichnet. Kulisse bildet erstmals das Dorffest.

Einen tollen Rahmen hatte in diesem Jahr die Sportlerehrung des Marktes Oberstdorf. Bei Sommerwetter und begleitet von vielen hunderten Zuschauern, die das Dorffest besuchten, wurden Oberstdorfs beste Sportler des Jahres 2016/17 ausgezeichnet. Eine besondere Ehre auf der Bühne im Kurpavillon erfuhren dabei sieben Athleten, die sich im vergangenen Jahr durch ihre Erfolge im Nachwuchsbereich, auf nationaler und internationaler Ebene einen Namen verschafft haben. Germana Thannheimer wurde Sportlerin des Jahres im Nachwuchsbereich (S 12 bis 15) mit ihrem Meistertitel in der Langlaufstaffel. Bei den Buben dieser Altersklasse wurde Johannes Weinberg ausgezeichnet. Der 15-jährige blinde Sportler startet im Schwimmen und erreichte mehrfache deutsche Rekorde sowie acht Podestplätze bei den internationalen deutschen Meisterschaften. Bei den Junioren holte sich das Skispringerinnen-Quartett Luisa Görlich, Gianina Ernst, Pauline Hessler und Agnes Reisch mit ihrer
Goldmedaille im Team-Wettbewerb bei der Junioren-Welt-meisterschaft den Titel „Sportler des Jahres-Team“. Coletta Rydzek (Dritte bei der gleichen Veranstaltung im Langlauf) und Vinzenz Geiger als Jugendweltmeister holten die Titel als Einzelsportler. Bei den Senioren/Team waren es Aljona Savchenko und Bruno Massot, die für ihre Silbermedaillen bei der Europameisterschaft und der Weltmeisterschaft im Eiskunstlauf geehrt wurden. Den Titel bei den Männern holte sich der Vierfach-Weltmeister in der Nordischen Kombination, Johannes Rydzek. Bei den Frauen fiel die Wahl auf Skispringerin Katharina Althaus, die bei der Weltmeisterschaft Platz acht belegte.

Text: Allgäuer Anzeigeblatt 21.08.2017/(wir)

am 21.08.2017

Erster Auftritt im Feld der Besten

Julian Schmid

Julian Schmid vom SC Oberstdorf startete beim Sommer-Grand-Prix in Oberstdorf zum ersten mal mit den weltbesten Kombinierern.

„Ein bisschen mehr als bei anderen Wettkämpfen hat es schon gekribbelt, räumt Julian Schmid ein. Der 17-jährige Oberstdorfer gab beim Sommer-Grand-Prix der Nordischen Kombinierer vom 24. bis 26. August sein Debüt im Weltcup in seinem Heimatort. Neben den großen Stars wie Vierfach-Weltmeister Johannes Rydzek und Gesamtweltcup-Sieger Erik Frenzel zeigte der Nachwuchsathlet aus dem C-Kader vor heimischem Publikum, was er draufhat. Verdient hat sich der junge Oberstdorfer den Start beim Sommer-Grand-Prix durch den Sieg bei der deutschen Jugend-Meisterschaft im Einzel und vor allem durch den 6. Rang im Alpencup. „Das war für mich der Türöffner für einen Startplatz im Continental-Cup“, erzählt er. Obwohl es bei den zwei Conti-Cup Wettbewerben im Springen „nicht so geklappt hat wie erhofft“, folgt nun erstmals ein Auftritt auf der großen internationalen Bühne. Erfahren hatte Schmid, der für den Skiclub Oberstdorf startet, auf einem Lehrgang im Juni in Oberhof, dass er in der Heimat dabei sein wird beim Doppel-Wettkampf auf der Normalschanze und dem 10 Kilometer langen Rundkurs durch den Ort mit seinem knackigen Anstieg hinauf ins Stadion. Seine Erwartungen für die Premiere hat er dabei selbst erfüllt: Am Premierentag lag Julian Schmid nach dem Springen auf Rang 27 und konnte nach dem Rollerskirennen mit Rang 39. zufrieden sein, war er damit doch der beste der deutschen C-Kader-Athleten, die in Oberstdorf ihr Weltcup-Debüt geben durften. Am Folgetag lief es sogar noch besser, er kam nämlich auf den ausgezeichneten 33. Weltcuprang. „Die beste Leistung bringen, die ich abrufen kann. Und wenn ich dann das Gefühl habe, das ist mir geglückt, dann war es gut, egal, welcher Platz am Ende dabei rauskommt“, sagt der Schüler. Schmid orientiert sich dabei gern am Club-Kollegen Vinzenz Geiger, der sich ganz ähnlich vor zwei Jahren mit einem hervorragenden achten Rang beim Sommer-Grand-Prix für weitere Einsätze empfahl und inzwischen sogar einen Weltcup-Sieg verbuchte. „Das zeigt doch, dass es hier in Oberstdorf richtig gut läuft“, meint Schmid mit Blick auf das Training unter Heimcoach Thomas Müller, durch dessen Schule auch Top-Star Johannes Rydzek ging.

Neues ausprobieren

Angefangen hat Schmid mit der Nordischen Kombination 2008. Da hatte Andi Bauer, damals noch Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft, den talentierten Langläufer gefragt, ob er sich nicht vorstellen könne, das Laufen mit Skispringen zu verbinden. Etwas Neues auszuprobieren, war für den damals Achtjährigen sehr spannend. Bei Catrin und Ralf Schmid machte Julian die ersten Sprünge, Langlauf-Trainer Thade Thannheimer spornte den Buben weiter mit Gummibärchen zu Bestleistungen auf der Loipe an.

am 16.08.2017

JoJo Klein als Erster in der Erdinger Arena

Jojo Klein bei der Verpflegung in der Erdinger Arena

Die Führung ließ sich der Läufer vom TSV Oberstdorf beim Ultra-Trail bis ins Ziel nicht nehmen und verbesserte als Tagesschnellster der Ultra-Trail-Strecke (69,5 km/3272 Höhenmeter) die Rekordmarke auf jetzt 6:09:11 Stunden.

Nur die ganz Eisernen erreichten beim Allgäu Panorama Marathon am vergangenen Wochenende die Erdinger Arena in Oberstdorf. Bei Kilometer 48 war im Stadionbereich wie jedes Jahr eine Durchlauf- und Verpflegungsstation auf der Ultra-Trail Distanz eingerichtet. Dabei absolvierten die Läuferinnen und Läufer auf ihrer Strecke durch das Oberallgäu und das Kleinwalsertal insgesamt 69 km mit rund 3.000 Höhenmetern. Die Erdinger Arena bot den Läufern neben der umfangreichen Verpflegungsstelle eine grandiose Aussicht auf die Austragungsstätte der Vierschanzentournee und die Läufer konnten auch einen Augenblick den Trainingsbetrieb der Skispringer und Kombinierer verfolgen, bevor es auf die letzten Kilometer zurück zum Ziel nach Sonthofen ging.

Um eine volle Viertelstunde verbesserte Johannes Klein als Tagesschnellster der Ultra-Trail-Strecke (69,5 km/3272 Höhenmeter) die Rekordmarke auf jetzt 6:09:11 Stunden. „Ich habe genau gewusst, auf was ich mich da einlasse und wie ich das Rennen durchziehen muss“, erklärte das 26-jährige Lauftalent aus Oberstdorf seinen Coup. Als absoluter Intimkenner der Strecke und des Geländes konnte er sein Rennen perfekt einteilen und so sein „Ding durchziehen“, wie er sagte. Auch als sich einmal der Magen bemerkbar machte. „Letztlich ist ein Ultralauf immer eine Kopfsache. Da kann so viel passieren; selbst wenn du meinst, du bist optimal vorbereitet und schon fast durch...“, erklärte Klein, der sich im Zieleinlauf trotz laufender Stoppuhr die Zeit nahm, in aller Ruhe Freunde und Familie zu begrüßen, die ihn jubelnd erwarteten.

Genug vom Berg hatte der geprüfte Bergwanderführer Klein allerdings nach seinem furiosen Start-Ziel-Sieg am Sonntag noch nicht. Quasi direkt von der Siegerehrung startete der Oberstdorfer durch in seinen Beruf: „Ich bringe heute Abend noch eine Gruppe hinauf zur Enzianhütte.“ Für ihn sei es einfach super, auf eine derart ideale Kombination von Hobby („Leidenschaft“) und Beruf bauen zu können.

Zweiter wurde in der Zeit von 06:37:39 Stefan Lämmle vom Team Sportbuck.com. Als Dritter erreichte Florian Felch vom Team Lebkuchen & Allerlei das Ziel. Bei den Damen gewann Verena Melzer vom Team Gasthof Adler Sonthofen in der Zeit von 08:02:39, vor Sybille Mai von der TG Viktoria Augsburg in 08:03:59. Auf Platz drei landete Biggi Fauser vom Team Biggis Laufoase in der zeit von 08:24:12.

am 08.08.2017

Audi Arena versorgt wieder Läufer des Allgäu Panorama Marathon

Durchlauf beim Allgäu Panorama Marathon 2016 in der Erdinger Arena

Insgesamt 69 Kilometer mit rund 3.000 Höhenmetern müssen die Läufer der Ultra-Strecke beim Allgäu Panorama-Marathon zurückzulegen.

Die Audi Arena Oberstdorf ist auch dieses Jahr wieder Durchlauf- und Verpflegungsstation des Allgäu Panorama Marathon Ultra Trail am 21. August. Insgesamt 69 Kilometer mit rund 3.000 Höhenmetern müssen die Läufer der Ultra-Strecke beim Allgäu Panorama-Marathon zurückzulegen. Nach knapp 45 Kilometern und 1.900 Höhenmetern gibt es in der Erdinger Arena in Oberstdorf wie in den Vorjahren wieder eine kräftige Stärkung mit grandiosem Blick auf die Schanzen: Die Läufer können ausgiebig die Möglichkeit nutzen sich mit Getränken, Obst, leckeren Broten und Kuchen zu versorgen, um die leeren Energiespeicher wieder auftanken zu können. Für die kurze Pause mit einer belebenden Massage steht auch wieder ein Physio-Team zur Verfügung, bevor es auf die letzten 20 Kilometer dieser kraftraubenden Strecke über die Sonnenköpfe ins Ziel nach Sonthofen geht.

am 24.07.2017

WM 2021: nachhaltige Investitionen in Sport und Tourismus

WM-Skisprung Arena

Skiclub Oberstdorf ist zuversichtlich: Planungsaufträge beenden „verbales Wunschkonzert“ und schaffen Fakten

Wie bereits in der Gemeinderatssitzung ging es auch auf der Jahreshauptversammlung des Skiclub Oberstdorf um die Stimmungslage zur Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2021. Vor allem die fiktiven Kostenschätzungen in Höhe von 50 Millionen Euro, die seit einiger Zeit medial für Zündstoff sorgen, hatten im Kommunalparlament teilweise für Unverständnis gesorgt. Bürgermeister Laurent Mies erklärte darum auf der Mitgliederversammlung erneut, wie es zu dieser Summe kam. Ungebrochen ist aber auch seine Zuversicht, dass am Ende alle mit im Boot sind, um 2021 wieder ein tolles Ereignis für Oberstdorf und die Region auf die Beine zu stellen.

Von Beginn an sollten die Dinge gemeinsam besprochen werden im Rahmen der Bedarfsplanung, in dem vier Parteien ihre ganz eigenen Vorstellungen formulierten. „Am Ende des verbalen Wunschkonzertes stand dann dieser große befremdliche Betrag“, so Mies. Klar sei aber auch, dass diese 50 Millionen Euro keinesfalls verbaut würden, sondern dass man jetzt ausgewogen zurückschrumpfen müsse.

Der Skiclub-Vorsitzende Dr. Peter Kruijer bezweifelte zwar, ob es clever war, zu einem solch frühen Zeitpunkt überhaupt Summen zu nennen. Stattdessen sollten jetzt durch Planungsaufträge Fakten geschaffen werden. Kruijer unterstrich die Vorgabe, dass die gewünschten Investitionen leistbar sein und über die WM hinaus nachhaltig für die nächsten Jahrzehnte etwas bringen müssten.

Seinen ersten Auftritt auf einer Mitgliederversammlung des SCO hatte der neue Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH Florian Weidel. Für ihn steht jetzt erstmal ein Winter an mit Highlights wie Vierschanzentournee, Tour de Ski und der Skiflug-Weltmeisterschaft, für die man die Erkenntnisse aus der Vor-WM im letzten Winter verarbeiten muss. „Ein sportlicher Zeitplan mit knapp drei Wochen Pause zwischen der Tour de Ski und der WM, das wird ausgesprochen spannend“, betonte er die Bedeutung der anstehenden Events. Der Kritik, die Vorbereitungen zur WM 2021 liefen zu langsam, hielt er entgegen, dass vor allem das Bauprogramm und die Unterkunftsplanung jetzt schnell vorangebracht werden müsse. Alles in allem liege man jedoch gut in der Zeit und: „Die Dinge, die man zu früh macht, macht man oft zweimal“.

am 24.07.2017

Starker Verein mit großer Kraft

65 und 70 Jahre

Skiclub Oberstdorf zieht auf der Jahreshauptversammlung Bilanz

„Ein großer Verein mit toller Nachwuchsarbeit und unglaublicher Kraft, bedeutend für die Gemeinde, weil die Jugend gebunden wird an den Verein und die Heimat“, in einem Satz fasste Bürgermeister Laurent Mies sein Lob für den Skiclub Oberstdorf zusammen, nachdem er als Gast auf der Jahresversammlung die Bilanz des vergangenen Winters und die Berichte aus den einzelnen Abteilungen gehört hatte. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.

So erinnerte der Vorsitzende Dr. Peter Kruijer und sein Stellvertreter Georg Geiger an den Umbau der Skiflugschanze , den der SCO mit seinem Know-How begleitet hatte. Nicht mehr wegzudenken aus Oberstdorf sei der Sommer-Grand-Prix der Kombinierer, vor allem, weil sich der Lokalmatador Rydzek jedes Mal in Topform präsentierte und gemeinsam mit Vinzenz Geiger für ungeheurer Spannung sorgte. Eine komplett ausverkaufte Vierschanzentournee, die Tour de Ski und das Damen-Weltcupspringen von der Großschanze zählten ebenso zu den Highlights wie die Skiflug-Vor-WM, die quasi „auf einer Baustelle“ stattfand und unter sporttechnischen Aspekten optimal lief. Nachbesserungen für die anstehende Skiflug -WM werde es geben, aber Kruijer betonte auch: „Es war nie unser Ziel, dass nach dem Umbau dort draußen Weltrekorde geflogen werden“.

In Vorbereitung auf die eigene Ski-WM 2021 habe man an den Austragungsorten Lahti und St. Moritz hinter die Kulissen geschaut. Vor allem in Hinblick auf Vermarktung und Rahmenprogramm habe man einiges notiert.

Der sportliche Leiter Christian Rapp stellte die Arbeit in den Abteilungen vor. Egal, ob im Langlauf, bei den Alpinen, oder im Skisprung/Nordische Kombination, überall herrscht ein fleißiger Trainingsbetrieb. Am Nachwuchs scheint es nicht zu fehlen. So tummeln sich im Langlauftraining und bei den Alpinen jeweils über 100 Kinder. Im Springerlager eifern die Buben ihren Vorbildern Johannes Rydzek, Vinzenz und Karl Geiger ebenso nach wie bei den Mädchen Katharina Althaus. Bei den Langläufern träumt so mancher von einer Karriere wie sie Nicole Fessel seit langem erlebt und an deren Anfang Coletta Rydzek, und Sofie Krehl stehen. Bei den Alpinen dienen nach dem Rücktritt von Tobias und Gina Stechert Athleten wie Johanna und Sebastian Holzmann, Christina Geiger und Jonas Schmid als Vorbild.

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Georg Geiger und Willi Geiger wurden in ihren Ämtern als 2. Vorsitzende bestätigt. Wieder gewählt wurden ebenfalls Christoph Hörmann als Schriftführer, Sabine Jäger als Referentin Sprunglauf-Veranstaltungen und Thomas Köcheler als Referent Alpin Veranstaltungen. Für Hans übernimmt Florian Schöll das Amt des Sportwarts Alpin und Christian Titscher fungiert künftig anstelle von Hans Lohr als Sportwart Langlauf.

am 11.07.2017 von Fidel Joas

Holzhütten WM 2005 zu verschenken!

Holzhütten Außenansicht

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Hütten sind nicht zerlegbar und teilweise in schlechtem Zustand
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