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am 30.10.2017

In den Startlöchern

Das Team der SVG bereitet sich auf den anstehenden Winter vor

Die runderneuerte Skisport- und Veranstaltungs GmbH rüstet sich für vier anstehende Großveranstaltungen in Oberstdorf.

Noch läuft alles im Modus „Business as usual“ in der Erdinger Arena: Auf den Matten findet Sommertraining statt – die Besucher können nur ahnen, dass in zwei Monaten über 25.000 Zuschauer der Auftakt der 66. Vierschanzentournee verfolgen. Aber im Funktionsgebäude des SC Oberstdorf und der Skisport- und Veranstaltungs GmbH bereiten sich die Mitarbeiter auf einen heißen Winter vor. Vier Großveranstaltungen stehen an: Neben dem Tournee-Auftakt (29./30. Dezember) findet die Tour de Ski mit zwei Etappen (3./4. Januar, der Höhepunkt Skiflug-WM (18. bis 21. Januar) und das Weltcup-Finale der Skisprung-Damen ab 23. März statt. Es ist also viel zu tun für das SVGTeam um die neuen Geschäftsführer Florian Stern und Christian Rapp.

Johannes Klein ist zuständig für die Akkreditierungen, die Helfer – und er ordnet Ehrenamtliche den Ressorts zu. 1200 ehrenamtliche Kräfte werden im Einsatz sein – vom Parkplatzeinweiser bis zum Weitenmesser. Die meisten gibt es bei der Vierschanzentournee und der Skiflug-WM. „Viele aus dem Oberstdorf-Team nehmen Urlaub oder reisen von weither an, um die ganze Zeit zu helfen“, weiß Klein. Seine zweite Aufgabe sind die Akkreditierungen: Wer wohin Zugang hat, welche Bereiche für wen tabu sind, all das ist klar geregelt. „Wenn die Kollegen draußen vor Ort richtig im Stress sind, sollte es bei mir ruhig sein“, sagt er, „dann weiß ich, dass die Arbeit im Vorfeld gut war“.

Auch Felix Veith muss schon kräftig ran, wenn der Ticketverkauf anläuft. Der Einzelkartenverkauf für die Tournee läuft bereits an, und Veith registriert zwei Monate vorher die besten Zahlen seit jeher. „Auch für die Skiflug-WM läuft die Nachfrage hervorragend“, sagt Veith. Zwei, die mit Produktionsleitung, Marketing und Stadionproduktion zu tun haben, sind Angela Wiartalla und Stefan Weidhaas. Wiartalla, zuvor Assistentin der Geschäftsleitung, kümmert sich um die Koordination von Dienstleistern, holt Angebote ein, stimmt die TVProduktion ab und kümmert sich um die Infrastruktur vom Gerüstbau bis zur Kameraaufstellung. Zählen kann sie dabei auf die Unterstützung von Weidhaas, der sich mit Marketing, Anzeigenplanung, Radiospots und Sponsoren-Abstimmung kümmert. „Im Grunde ist das der komplette Ablauf jenseits des Sports, die Musik, die Zeremonien, die Übertragung auf die Videowall“, beschreibt er seinen Job.

Michael Neumayer hat nach seiner Karriere als Skispringer die Seiten gewechselt und sieht sich als „Mädchen für alles“: Schanzenpräparierung,
Schneeproduktion, Technik im Stadion. Den Sportlichen Leiter Hans Schmid unterstützt er, erledigt die Ausschreibungen für Wettkämpfe und übernimmt die Rennleitung, wenn Kollege Georg Späth gerade nicht kann. Und das alles neben dem Zusatz-Job, den Neumayer für die FIS erledigt – als Technischer Delegierter ist er für die Materialkontrolle im Einsatz. „Langweilig wird es mir in diesem Winter sicher nicht“, sagt er schmunzelnd. Die Sommer-Events wie der Fis-Grand-Prix der Kombinierer
seien im Vergleich zur Tournee und Skiflug-WM „Kindergeburtstag“ gewesen.

Text: Elke Wiartalla/Allgäuer Anzeigeblatt 26.10.2017

am 30.10.2017

Gesellschaftliches Herbsttreffen der Tourneeorte

Im Rahmen der Herbsttagung der Vierschanzentournee, die vom Skiclub Bergisel, Innsbruck, in Seefeld veranstaltet wurde, konnte sich eine Oberstdorfer Skiclub Delegation über den Bau- und Planungszustand der FIS Nordischen Ski WM 2019 informieren.

Die traditionellen Herbsttagung der Vierschanzentournee wurde in diesem Jahr vom Skiclub Bergisel, dem Organisationskomitee des Vierschanzentournee-Springens in Innsbruck organisiert. Nachdem das Bergisel-Stadion allen gut bekannt ist, hatte sich Präsident Alfons Schranz gerade für die Oberstdorfer sehr interessanten Tagesordnungspunkt einfallen lassen: den Besuch der WM-Anlagen 2019 in Seefeld. Bürgermeister Ing. Mag. Werner Frießer, der bei der WM 2019 auch das Amt des Sportchefs bekleidet, übernahm die kompetente Führung und erläuterte die Planungen und laufenden Baumaßnahmen der FIS Nordischen Ski-WM 2019. Die Oberstdorfer Skiclub-Delegation unter Führung des OK-Präsidenten Dr. Peter Kruijer zeigte sich insbesondere beeindruckt vom Aus- und Neubau der Loipen sowie der geplanten Dimensionierung der Beschneiung. Hinter allen Planungen stehe das touristische Ziel "einer der Top-Destinationen im Langlauf" zu werden, führte Bürgermeister Frieser aus, denn die Baumaßnahmen dienen nicht nur der WM, sondern sollen auch das steigende Interesse an der Wintersportart Skilanglauf unterstützen. So wurde gerade von der Olympia-Region Seefeld eine repräsentative Trendstudie veröffentlicht, die verdeutlicht, dass Skilanglauf die kommende Wintersportart ist: Rund 35 Millionen Deutsche (51 Prozent) interessieren sich für diesen Sport. So verzeichnet Langlauf mit einem Anstieg von zehn Prozent mehr Neu- und Wiedereinsteiger als der alpine Skisport und Snowboardfahren. Im Gegensatz zu diesen beiden Sportarten spricht Skilanglauf jedoch alle Altersgruppen an.

Die Schanzen von Seefeld wurden erst vor wenigen Jahren neu gebaut und münden in ein Fußballfeld. Für die WM 2019 entstand für den Transport der Sportler zum Anlaufturm ein neuer Schrägaufzug. Der Saisonstart ist für Anfang November geplant, die neue Beschneiungsanlage ist bereit um in 48 Stunden das komplette WM-Streckennetz zu beschneien. Geplant ist für das Mega-Event die Loipen mit einer Schneedecke von 1,25m zu belegen.

am 24.10.2017

Fessel und Rydzek mit "Goldenem Ski" ausgezeichnet

Der "Goldene Ski" ist die höchste Auszeichnung, die der DSV an Aktive vergibt.

Seit seiner Gründung zeichnet der Deutsche Skiverband (DSV) jedes Jahr herausragende Leistungen der vergangenen Saison aus. Der "Goldene Ski" ist die höchste Auszeichnung, die der DSV an Aktive vergibt. In der Disziplin Langlauf und Nordische Kombination wurden zwei Athleten des Skiclub Oberstdorf ausgezeichnet: Nicole Fessel und Johannes Rydzek.

Viessmann-Juniorsportler des Jahres 2017

Bereits seit einigen Jahren zeichnet der Deutsche Skiverband gemeinsam mit seinem Partner Viessmann such die besten C-Kader-Athleten in jeder Disziplin aus. Für seine Erfolge im vergangenen Winter wurde Vinzenz Geiger, SC 1906 Oberstdorf (JWM Soldier Hollow: Gold im Einzel HS 100/5 km, 7. im Einzel HS 100/10 km, 5. Team, 1 Weltcup-Podestplatzierung (3. in Ramsau), 5 x Top-Ten im Weltcup, 20. Platz in der Weltcup-Gesamtwertung) in der Disziplin "Nordische Kombination" ausgezeichnet.

In der Disziplin "Skisprung Damen" konnte sich Gianina Ernst ebenfalls den begehrten Titel sichern. Auch sie konnte mit ihren Erfolgen (JWM in Soldier Hollow: Gold im Team, Silber im Mixed-Team, 4. im Einzel, 1 x Top-Ten im Weltcup (10. in Pyeong Chang), 31. Platz in der Weltcup-Gesamtwertung) des vergangenen Winters die Jury überzeugen.

am 23.10.2017

Johannes Rydzek verteidigt seinen deutschen Meistertitel

Johannes Rydzek hat sich den deutschen Meistertitel in der Nordischen Kombination geholt. Nach einem Sprung von der Großschanze und dem Zehn-Kilometer-Skiroller-Rennen in Klingenthal siegte der viermalige Weltmeister von Lahti in 23:04,8 Minuten.

Weltmeister Johannes Rydzek hat seinen deutschen Meistertitel in der Nordischen Kombination erfolgreich verteidigt. Der 25-Jährige setzte sich in Klingenthal nach einem Sprung von der Großschanze und zehn Kilometern auf Skirollern mit 27,1 Sekunden Vorsprung deutlich vor Gesamtweltcupsieger Eric Frenzel und Tobias Simon durch. Der Breitnauer hatte zuvor das Springen für sich entschieden.

Rydzek hatte bei seinem Sieg kaum Probleme mit der internen Konkurrenz. Im Springen hatte er Rang drei belegt, musste acht Sekunden auf Simon aufholen. Das passierte schnell. Danach ging der Oberstdorfer sein eigenes Tempo und ließ auch dem fünfmaligen Gesamtweltcupgewinner Frenzel keine Chance. Der hatte im Springen Platz vier mit elf Sekunden Rückstand belegt. Auf dem unglücklichen 4. Platz landete Vinzenz Geiger vom Skiclub Oberstdorf.

Sein Teamkollege Julian Schmid kam als Mitglied des DSV-C-Kaders auf den guten 15. Platz und damit in der Juniorenklasse hinter Simon Hüttel und vor Jonas Welde auf Platz 2. Wendelin Thannheimer landete im Endklassement auf dem 24. Rang.

Im Teamsprint am Sonntag setzten sich Frenzel und Björn Kircheisen als Team Sachsen I vor Rydzek und Vinzenz Geiger durch. Julian Schmid (SCO) und Luis Lehnert kamen hier auf den ausgezeichneten 6. Rang.

am 09.10.2017

Oberstdorfer besuchen FIS-Herbsttagung in Zürich

Herbstmeeting Zürich

Der Internationale Skiverband informiert bei der FIS-Herbsttagung die Weltcup-Veranstalter aller Disziplinen in Zürich.

Einen wahren Sitzungsmarathon haben die Vertreter der Skiport- und Veranstaltungs GmbH beim traditionellen Herbst-Meeting der FIS hinter sich gebracht. Das Herbstmeeting ist alljährlich der Startschuss in die kommende Rennsaison für die Weltcup-Organistoren der einzelnen Disziplinen. Ein straffes Programm wartet dabei auf die Teilnehmer bestehend aus Sitzungen, Workshops und Präsentationen der verschiedenen Komitees, bei denen noch einmal die letzten Reglement-Feinheiten für die Saison ausgearbeitet und besprochen worden.

Für die Delegation aus Oberstdorf lief es äußerst positiv. So wurde das Finale des Damen-Weltcups auf der Normalschanze HS 106 endgültig bestätigt. Im Skisprung-Komitee präsentierten Florian Stern, Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH und Rennleiter Michael Neumayer den aktuellen Stand der Vorbereitung zur Skiflug-WM 2018. Die Vertreter der FIS zeigten sich dabei sehr zufrieden, mit den geplanten Änderungen, die nach der Analyse der Vor-WM sowie in Abstimmungsgesprächen mit der produzierenden TV-Anstalt EBU vorgenommen werden, so Skiclub-Vorstand Dr. Peter Kruijer.

Auch beim Komitte Langlauf gab es interessantes zu erfahren. Neben der Vorstellung der Langzeitplanung des Weltcup-Kalenders, bei der es zahlreiche Änderungswünsche und Diskussionen unter den verschiedenen Nationen-Vertretern gab, wurden auch neue Vorschläge z.B. bei der Verteilung des Preisgeldes vorgestellt. Ein Team aus Skandinavien stellte Pläne für ein neues Etappenrennen in Skandinavien vor. Man präsentierte ein Programm, das 2019/20 in den Weltcup aufgenommen werden soll. Die Tour soll in Schottland oder Dänemark gestartet werden und Etappen in Östersund, Åre (Schweden) und Trondheim (Norwegen) folgen.

Besonders gelobt wurden die Vertreter aus Oberstdorf im Komitee der Nordischen Kombination. Renndirektor Lasse Ottesen schwärmte erneut wieder von der großartigen Atmosphäre des vergangenen FIS Sommer Grand-Prix und der tollen Abwicklung des FIS Youth Grand-Prix.

am 25.09.2017 von Stefan Weidhaas

Vinzenz Geiger steht zur Wahl des „Juniorsportler des Jahres“

Abstimmen für den SCO-Athleten und mit etwas Glück ein Auto gewinnen

Bereits seit 1978 nimmt die Deutsche Sporthilfe die Wahl zum „Juniorsportler des Jahres“ vor. Damals noch große Talente sind die in den vergangenen Jahren geehrten Sportler in ihren Karrieren zu absoluten Sportgrößen herangereift.
Franziska van Almsick (1992), Anni Friesinger (1996), Maria Riesch (2004), Magdalene Neuner (2007) oder Viktoria Rebensburg (2009), um nur einige zu nennen, durften zu Beginn ihrer Laufbahnen die besondere Ehre entgegen nehmen.
Für seinen Titel bei den Junioren-Weltmeisterschaften steht nun Vinzenz Geiger als einer von fünf Sportlern zur Wahl. Das Besondere: jeder kann an der Abstimmung teilnehmen, und hat dabei sogar die Möglichkeit, ein nagelneues Auto zu gewinnen.

Deshalb: unterstützen wir unseren Oberstdorfer Kombinierer Vinzenz Geiger auf dem Weg zum Juniorsportler des Jahres und dabei, in die Fußstapfen von Johannes Rydzek zu treten (Juniorsportler des Jahres 2011).

Hier geht`s zur Abstimmung

Wer sonst noch alles zur Wahl steht, können Sie sich hier anschauen:
https://www.youtube.com/playlist?list=PL-KvNADK7oCRDxUB855eiwj4GdkcFocCV

am 25.09.2017 von Stefan Weidhaas

Johannes Rydzek holt sich einen Guinness Weltrekord

Der Rekordweltmeister in der Nordischen Kombination sprintet in Weltrekordzeit die Skiflugschanze in Oberstdorf hinauf

Mit sechs Weltmeistertiteln in der Nordischen Kombination hat sich Johannes Rydzek im vergangenen Winter schon als Rekordweltmeister in den Geschichtsbüchern des Wintersports verewigt. Jetzt darf sich der Oberstdorfer auch Inhaber eines Guinness Weltrekord nennen. Auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf stellte er im steilsten 50-Meter-Sprint der Welt den ersten offiziellen Guinness World RecordsTM Weltrekord auf.

Beim ContiGripRun 2017 demonstrierten der Reifenhersteller Continental und Sportartikelhersteller adidas eindrucksvoll ihre langjährige Technologie-Partnerschaft. Auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf starteten die Partner gemeinsam mit zwei Top-Athleten erstmals einen Weltrekordversuch vor atemberaubendem Bergpanorama. Neben adidas Athlet Johannes Rydzek startete Alexander Schauer, 22-jähriger Parcours-Läufer aus Wien.

In nur 27,69 Sekunden sprintete der 25-Jährige aus Oberstdorf die berühmte Heini-Klopfer Skiflugschanze hoch, bei einer durchgängigen Steigung von mindestens 37 Grad.

„Es war ein cooles Erlebnis und es ist eine große Ehre für mich, jetzt einen Guinness Weltrekord zu haben. Vor allem die letzten zehn Meter kurz vor dem Schanzenkopf waren unglaublich hart. Die Schuhe haben mir hier enormen Halt gegeben - vor allem auf der glatten Oberfläche bringt die Sohle den entscheidenden Vorteil“, so Rydzek direkt nach dem Wettkampf. Die Gummimischungen der Reifenspezialisten aus Hannover sorgen bereits seit 2011 für außergewöhnliche Erfolge mit adidas Schuhen – bereits drei Marathon-Weltrekorde wurden in den Jahren 2012 bis 2014 auf Continental Sohlen erlaufen.

Schauer überzeugte ebenfalls durch eine starke Leistung, war bei seinen Versuchen aber vier Sekunden langsamer als Rydzek.
Die anwesende offizielle Guinness World RecordsTM Richterin Paulina Sapinska aus London bestätigte nach vier Läufen den neuen Weltrekord. Johannes Rydzek verewigt sich mit seiner Leistung in der Rekorddatenbank von Guinness World RecordsTM.

Vorgabe von Guinness World RecordsTM für die offizielle Wertung des ersten Weltrekords für den schnellsten 50-Meter-Aufwärtslauf bei über 37 Grad Steigung war eine Zeit unter 35 Sekunden. Die Skiflugschanze in Oberstdorf war extra präpariert worden und hatte eine Laufoberfläche sowie Sicherheitsvorkehrungen für die Läufer erhalten.

Text + Bild: 24passion

am 18.09.2017 von Stefan Weidhaas

Knapp 100 Nachwuchsathleten in Oberstdorf am Start

Skispringen beim DSV Jugendcup/Deutschlandpokal

DSV Jugendcup/Deutschlandpokal im Skispringen und der Nordischen Kombination in der Erdinger Arena und im WM-Langlaufstadion Ried

Drei Tage lang, von 14. – 16.09.2017 stand die Erdinger Arena sowie die Rollerbahn im WM-Langlaufstadion Ried ganz im Zeichen der größten deutschen Nachwuchsserie im Skispringen und der Nordischen Kombination. Knapp 100 Sportler aus den verschiedenen Landesverbänden sind nach Oberstdorf gereist, um neben Punkten für die Gesamtwertung auch eine wichtige Standortbestimmung vor dem Winter zu erhalten. Einzig das Wetter spielte nur bedingt mit, war es teilweise mit Temperaturen unter 10 Grad und Regen schon herbstlich frisch.
Die Bewerbe fanden jeweils einmal auf der Großschanze HS 140 und einmal auf der Normalschanze HS 106 statt, nur die Damenklasse und die jüngeren Skispringer der Klasse J16 absolvierten altersbedingt beide Springen auf der Normalschanze.
In der Klasse der Herren/Junioren stand am Ende beide Male Jonathan Siegel (SV Baiersbronn, 277,6 Punkte) ganz oben auf dem Podium. Im Bewerb von der Großschanze folgten auf den Rängen zwei und drei Adrian Sell (SV Meßstetten, 245,6 Punkte) und Axel Mayländer (SC Degenfeld, 242,5 Punkte). Auf der Normalschanze siegte Siegel mit 248 Punkten vor Axel Mayländer mit 236 Punkten und Paul Winter (SC Willingen) mit 228 Punkten.
Die Klasse Jugend 17 dominierte der Oberstdorfer Philipp Raimund mit zwei Siegen. Auf Rang zwei folgte jeweils Quirin Modricker vom SC Hinterzarten. Auf dem dritten Rang auf der Großschanze landete Tom Gerisch (WSG Rodewisch), auf der Normalschanze belegte Benedikt Hahne den letzten Podestplatz.
Die Klasse der J16 absolvierte beide Springen auf der Normalschanze HS 106. Auch hier waren Platz eins und zwei am Ende identisch. Simon Spiewok vom Tus Neuenrade gewann beide Male vor Frederik Jäger vom Tabarzer SV. Am Freitag belegte Tim Hettich vom ST Schonach-Rohrhardsberg Rang drei, am Samstag konnte sich Luca Geyer (WSV 08 Lauscha) durchsetzen.
In der Damenklasse waren die Ergebnisse beide Tage identisch: Josephin Laue (SFV Rothenburg) gewann jeweils vor Sophia Maurus (TSV Buchenberg) und Tia Kern (ST Schonach-Rohrhardsberg).

Nordische Kombination:

Die Kombinierer hatten neben einem Sprung ein 10- sowie ein 5-Kilometer-Wettkampf zu absolvieren.
Am Ende war auch hier in der Klasse Herren/Junioren der Sieger zweimal der gleiche: Phillip Blaurock vom SV Biberau setzte sich jeweils knapp gegen die Konkurrenz durch. Im 10-Kilometer Bewerb, bei dem davor auf der Großschanze HS 140 gesprungen wurde, kamen Tobias Simon (SZ Breitnau) und Tobias Haug (SV Baiersbronn) auf die Ränge zwei und drei. Der 5-Kilometer-Lauf mit vorangegangenem Springen auf der HS 106 beendeten David Welde (SC Sohland) und Simon Hüttel (WSV Weißenstadt) auf dem Podium.
Die Klasse J17 war ganz in der Hand von Luis Lehnert (WSV Oberaudorf). Gewann er am ersten noch sehr deutlich mit 2 Minuten Vorsprung vor David Mach (TSV Buchenberg) und Christian Frank (SK Berchtesgaden), war es am zweiten Tag mit 8,6 Sekunden deutlich knapper mit dem Sieg vor Christian Frank (SK Berchtesgaden) und Jonas Jäkle (ST Schonach-Rohrhardsberg).
Die Klasse J16 war fest in der Hand von Toni Eichelberger (VSC Klingenthal) und Lenard Kersting (SK Winterberg), die sich jeweils einen Sieg und einen zweiten Platz sicherten. Den letzten Podestplatz im 10-Kilomter-Rennen belegte Pirmin Maier, auf den 5 Kilometern war Simon Mach (TSV Buchenberg) drittschnellster.
Sophias Maurus nahm es als einzige Dame mit den Jungs auf und absolvierte ebenfalls den Sprintbewerb der Nordischen Kombinierer. Mit einer hervorragenden Laufzeit sicherte sie sich nicht nur den Sieg, sondern konnte auch mit den gleichaltrigen Jungs mithalten.

am 16.09.2017 von Stefan Weidhaas

Jonathan Siegel Sieger bei den Spezialspringern am zweiten Tag

Skispringen Herren Samstag

Zweiter Wettkampf im Rahmen des DSV Jugendcup/Deutschlandpokal auf der HS 106

Auch zum Abschluss des DSV Jugendcup/Deutschlandpokals sahen die Zuschauer viele tolle Sprünge der Spezialspringer auf der Normalschanze HS 106 in der Erdinger Arena.
Am Ende setzte sich dabei bei den Herren Jonathan Siegel (SV Baiersbronn) mit 12 Punkten Vorsprung vor Axel Mayländer (SC Degenfeld) und genau 20 Punkten vor Paul Winter vom SC Willingen durch. Den weitesten Sprung in der Herrenklasse erreichte mit 101 Metern ebenfalls der spätere Sieger.

Die Jugendklasse 17 dominierte wie schon am Vortag der Lokalmatador vom SC Oberstdorf, Phillip Raimund, der sich mit einer Gesamtpunktzahl von 230,5 Punkten den Sieg sicherte. Ihm folgten auf den Plätzen zwei und drei Quirin Modricker (SC Hinterzarten) mit 214,5 Punkten und Benedikt Hahne (SC Ruhpolding) mit 210 Punkten. Tobias König vom SC Oberstdorf belegte am Ende Rang 16 in dieser Klasse.

Auch in der Jugend 16 gab es mit Simon Spiewok (Tus Neuenrade) einen überlegenen Sieger. Ihm gelangen mit Sprüngen auf 103,5 und 104 Meter auch jeweils die größten Weiten.
Rang zwei belegte mit bereits 20 Punkten Rückstand Frederik Jäger (Taberzer SV) vor Luca Geyer vom WSV 08 Lauscha. Maximilian Jäger vom SCO landete auf Rang acht.

Skispringen J17 Samstag Skispringen J16 Samstag Damen Samstag
Ergebnisliste Skispringen 16.09.2017 HS 106
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Ergebnisliste Skispringen 16.09.2017 HS 106

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am 16.09.2017 von Stefan Weidhaas

Josephin Laue und Phillip Blaurock auch am zweiten Tag siegreich

Sowohl die junge Skispringerin als auch der Nordische Kombinierer wiederholen ihre Siege

Noch bei Regen fand der zweite Wettkampf der Skisprungdamen statt. Auch am zweiten Tag stand stand Josephin Laue vom SFV Rothenburg ganz oben auf dem Podest und siegte souverän vor ihren Konkurrentinnen. Auf Rang zwei folgte Sophia Maurus vom TSV Buchenberg vor Tia Kern vom ST Schonach-Rohrhardsberg.

Die Nordischen Kombinierer absolvierten ebenfalls ihren zweiten Bewerb, dieses mal von der Normalschanze mit einem 5-Kilometer Sprintrennen im Anschluss. Phillip Blaurock (SV Biberau) setzte sich schon nach dem Springen an die Spitze und ließ sich den Sieg auf der Laufstrecke nicht mehr nehmen. Mit 13,6 Sekunden Rückstand folgte ihm David Welde (SC Sohland), dritter wurde mit einem Rückstand von 36,9 Sekunden Simon Hüttel (WSV Weißenstadt). Erneut bester Athlet des Skiclubs Oberstdorf war Wendelin Thannheimer auf Rang sechs.

In der Jugend 16 siegte mit einem Vorsprung von 45,2 Sekunden Toni Eichelberger (VSC Klingenthal), der bereits nach dem Springen der Spitze lag. Auf Rang zwei und drei folgten Lenard Kersting (SK Winterberg) vor Simon Mach (TSV Buchenberg).

Die Jugendklasse 17 entschied am Ende Luis Lehnert vom WSV Oberaudorf für sich, der sich mit 8,6 Sekunden vor Christian Frank (SK Berchtesgaden) und 22,5 Sekunden vor Jonas Jäkle (ST Schonach-Rohrhardsberg) durchsetzte.

Die Mädchenklasse war leider nur mit einer Sportlerin besetzt, die sich aber im Rennen mit den Jungs wacker schlug. Den Sieg sicherte sich hier Sophia Maurus vom TSV Buchenberg.

Damen Samstag
Ergebnisliste NoKo Samstag, 16.09.2017
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