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am 25.01.2020

Bolshunov holt sich Sieg im Skiathlon

Skiathlon Herren

Drei Deutsche unter den Top-Ten

Weltcup-Führender Alexander Bolshunov ist nicht zu schlagen. Der Russe überzeugte vor 5000 Zuschauern auch beim Skiathlon auf der neuen Langlaufstrecke in Oberstdorf. Er führte von Anfang bis Ende in dem harten Distanzrennen über 30 km. Zweiter wurde der Norweger Simen Hegstad Krueger und dessen Landsmann Sjur Roehe kam als Dritter ins Ziel. Aber auch drei deutsche Männer kamen unter die Top 15 und winkten glücklich in die Zuschauermenge auf der Tribüne. Jonas Dobler (SC Traunstein) als Elfter, die „Rennkatze“ Andreas Katz (SV Baiersbronn) auf Nummer 13 und Florian Notz (SZ Römerstein) als 14. sorgten für das beste Ergebnis der DSV-Langläufer seit langen. Auch Lukas Bögl (SC Gaissach) holte als 20. noch Weltcup-Punkte.

am 25.01.2020

Stimmen nach dem Skiathlon der Herren

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Athleten sprechen über ihre Erfahrungen während des Rennens auf der interessanten, aber auch schwierigeren WM-Strecke

Alexander Bolshunov (RUS, Platz 1):
"Es war ein gutes Rennen. Sicherlich sind die Athleten, die im Klassischen vorne waren, sehr gute Läufer. Sie haben es geschafft, einen Vorsprung herauszufahren. Beim Skating sind die Anderen wieder heran gekommen, die Gruppe wurde größer und das war hilfreich. Die Schlüsselstelle auf dieser Strecke ist sicherlich der jetzt neue längere und steilere Anstieg. Dafür muss man gerüstet sein.
Mir bedeutet es heute sehr viel, auf dem Kurs, den wir nächstes Jahr bei der Weltmeisterschaft laufen, zu gewinnen. Er ist definitiv interessanter, aber auch schwieriger geworden. Bei der WM werden wir ganz sicher gute Wettkämpfe sehen."

Simen Hegstad Krueger (NOR, Platz 2):
"Ich bin sehr zufrieden, wie es heute gelaufen ist und hoffe, dass dieser Kurs auch bei der Weltmeisterschaft sehr gut für mich ist. Vor allem mit dem klassischen Teil bin ich sehr zufrieden. Ich glaube, das war der Schlüssel, dann hieß es im Rennen einfach nur vorne zu bleiben. Ich habe mich sehr stark gefühlt, als Bolshunov vorne das Tempo angegeben hat.
Es ist ein spannender Kurs, es macht Spaß hier zu laufen und ich glaube, es ist auch großartig für die Zuschauer hier an der Strecke und vor dem Fernseher. Ich denke, für die Weltmeisterschaft können wir auch gerade gegen Ende einige spannende Szenarien zwischen den Athleten erwarten.
Oberstdorf einen sehr guten Job gemachtmit dem Entwurf und Bau dieses neuen Kurses."

Sjur Rothe (NOR, Platz 3):
"Ich bin tatsächlich überrascht, denn gestern hatte ich das Gefühl, dass dieser neue Kurs sehr schwierig ist. Ich dachte, es wird ein wirklich hartes Rennen und das es nicht so viele Läufer in Ziel schaffen. Ich habe mich im klassischen Teil gut gefüllt, im mittleren Teil war ich auf einmal weit zurück, aber ich hatte gute Ski. Ich habe mich gut gefühlt, so konnte ich an Bolshunov herankommen und das Tempo halten.
Mit diesem Kurs und dem Skating-Kurs, den wir in der Verfolgung nutzen, wird es im nächsten Jahr wirklich anstrengende Rennen geben und ich muss mich sehr gut vorbereiten."

am 25.01.2020

Stimmen der DSV-Herren nach dem Skiathlon

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Ewig lange Berge, gigantische Stimmung und ein cooler Weltcup-Einstand

Jonas Dobler (SC Traunstein, Platz 11):
"Es war wie erwartet sehr anspruchsvoll. Ewig lange Berge, der noch längere Burgstall-Anstieg und es war klar, dass das Rennen sich in der letzten Runde dort entscheidet. Es war gottseidank nicht nur für uns anstrengend, sondern auch für alle anderen. Das hat man auch am Schluss gemerkt, dass auch in der Spitzengruppe am Schluss die Läufer tendenziell eher langsamer geworden sind.
Es ist eines der besten Ergebnisse des Teams in diesem Jahr, eine gelungene Generalprobe für Oberstdorf 2021 und ist die Richtung in die es gehen soll. Oberstdorf ist auf jeden Fall WM-tauglich!"

Andreas Katz (SV Baiersbronn, Platz 12):
"Wir haben noch ein Jahr harte Arbeit vor uns, es ist noch nicht alles perfekt, aber wir bleiben dran und arbeiten hart."

Florian Notz (SZ Römerstein, Platz 14):
"Es ist sehr gut gelaufen und war meine Saisonbestleistung. Wir hatten wirklich gute Ski, und man sieht auch, dass wir als Team in der ersten Gruppe mitlaufen können. Die Stimmung in Oberstdorf war gigantisch und es war echt cool, einen kleinen Heimvorteil zu haben.
Die Strecken sind sehr hart, aber anscheinend liegt uns das. Das Stadion ist sehr gelungen und das Funktionsgebäude macht optisch richtig etwas her. Als Deutscher ist man wirklich stolz, dass wir eine solche Arena haben."

Friedrich Moch (WSV Isny, Platz 31):
"Im klassischen Teil ging es mir wirklich richtig gut. Nach dem Wechsel war die erste Runde Skating ziemlich zäh, aber ab der zweiten Runde war es wieder ganz in Ordnung. Es war ein harter Kampf, vor allem das letzte Mal den Burgstall hoch, da hat alles weh getan. Die Bedingungen waren richtig gut und es hat Spaß gemacht, obwohl es hart war. Man ist an jeder Stelle gefordert und muss auch in den Abfahrten sehr viel arbeiten.
Vor diesem Publikum zu laufen, hat riesig Spaß gemacht und war ein richtig cooler Weltcup-Einstand."

am 25.01.2020

Souveräner Sieg für Johaug

Therese Johaug

Erster Platz im Skiathlon-Rennen über 15 km geht nach Norwegen

Einen souveränen Sieg lief Therese Johaug beim Skiathlon-Rennen über 15 Kilometer auf der neuen Strecke im Langlaufstadion im Ried ein. Die Norwegerin hatte gegenüber ihrer Team-Kollegin Ingvild Flugstad Oestberg bei der Generalprobe zur Nordischen Ski-WM im nächsten Jahr einen Vorsprung von 15,5 Sekunden. Flugstad-Oestberg lief in einer Dreier-Verfolgergruppe mit Teresa Stadlober (Aut) und Ebba Andersson (SWE) und konnte sich im Zielsprint hauchdünn gegen die Konkurrentinnen durchsetzen.

am 25.01.2020

Stimmen nach dem Skiathlon der Damen

Skiathlon Ladies Siegerehrung

Siegerin Therese Johaug ist beeindruckt und freut sich auf die Weltmeisterschaft in Oberstdorf

Therese Johaug (NOR, Platz 1):
"Ich bin sehr glücklich, heute hier auf den ersten Platz gelaufen zu sein. Ich bin froh hier mitlaufen zu können und die Strecke für die nächste Weltmeisterschaft kennen zu lernen. Für mich war es heute ein sehr guter Tag, aber es war auch wirklich sehr hart. Vor allem im klassischen Teil habe ich versucht mein eigenes Rennen zu laufen und mich auf mich zu konzentrieren.
Für die kommenden Weltmeisterschaft ist es jetzt sehr gut zu wissen, wie sich die Strecken hier anfühlen. Ich weiß auch das es nächstes Jahr möglich ist, nach vorne zu fahren, alleine zu laufen und einen Vorsprung vor dem Rest der Gruppe zu halten. Ich bin sehr glücklich über das heutige Rennen."

Ingvild Flugstad Oestberg (NOR, Platz 2):
"Dieses Rennen ist für mich dieses Jahr sehr wichtig, da ich die ganze Zeit schon ums Podium kämpfen wollte. Natürlich ist es auch wichtig für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr, die neuen Teile der Strecke kennen zu lernen um das Training im nächsten Sommer anpassen zu können.
Mir liegt der neue Kurs sehr gut, er hat einfache aber auch sehr steile Teile und dazu die Kurven. Der Kurs ist eine große technische und konditionelle Herausforderung. Ich glaube es ist ein Kurs, der wirklich von allem etwas hat."

Teresa Stadlober (AUT, Platz 3):
"Die neue Strecke ist wirklich gut, ziemlich hart, aber sie liegt mir. Bei solchen Rennen kann ich dann auch gut mithalten. Es sind alles super Athleten, die Dichte bei den Damen ist gerade vorne sehr eng. Da muss man hart arbeiten und das macht Lust auf mehr!
Ich hoffe natürlich, dass ich nächstes Jahr auch wieder gut dabei bin. Mir liegen die Strecken hier ich fühle mich wohl und kämpfe hier sehr gerne."

Sofie Krehl (SC Oberstdorf, Platz 18):
"Mir ging es heute ziemlich gut. Gerade der Skating-Teil nach dem Start lief wirklich gut und fiel mir auch nicht schwer. Bei Skiathlon bin ich in der dritten, vierten Runde so richtig drin und es läuft dann besser. Mich als Sprinterin lächelt der Skiathlon schon immer an, gerade weil ich hier bisher gute Ergebnisse erzielt habe. Im Fokus steht aber weiterhin der Sprint.“

Victoria Carl (SCM Zella-Mehlis, Platz 20):
"Im klassischen bin ich unerwartet gut ins Rennen gestartet, was ich jetzt überhaupt nicht erwartet hätte. Beim Skaten, was eigentlich mein besserer Part ist, war es sehr hart. Ich tue mir einfach noch schwer da spritzig hoch zu laufen.
Die Strecke hat sich deutlich verändert, vor allem der lange Anstieg. Der ist für mich als große und schwere Athletin sehr anstrengend.
Auch der Bereich Spairube ist nicht meins. Er ist sehr steil und man kann im Klassischen gerade hochkommen. Die Frage ist nur, ob das dann wirklich schneller ist. Sonst gefällt mir die Strecke sehr gut und sie ist definitiv WM würdig."

Pia Fink (SV Bremelau, Platz 29):
„Meine Vor-WM hat sich ganz schön anstrengend angefühlt. Ich habe mir heute ein bisschen mehr vorgenommen, aber es geht mir heute nicht so gut. Der Ski war gut präpariert. Ich habe versucht am Anfang Kräfte zu sparen um dann im Skating-Teil noch Plätze gut zu machen. Das hat aber leider nicht so gut funktioniert. Oberstdorf ist für mich meine zweite Heimat da ich hier schon seit vier Jahren lebe.Die WM nächstes Jahr wird cool werden, mit tollem Wetter und super Zuschauern.“

Antonia Fräbel ( WSV Asbach, Platz 37):
„Ich bin nicht unzufrieden, habe heute auf den klassischen Teil gesetzt. Ich hatte aber heute einige Probleme und bin sehr zufrieden, heuer das erste Mal nicht komplett „blau“ gegangen zu sein. Auf der letzten Runde konnte ich sogar noch ein paar Positionen gut machen. Der klassische Teil heute war sehr, sehr hart. Ich habe bewusst auf meinen Stil geachtet. Vielleicht war das auch ein bisschen zu viel. Ich konnte gut bergauf laufen, musste aber heute in den Geraden mehr investieren. Es war durch die Zuschauer gute Stimmung auf der Strecke und es macht sehr viel Spaß hier zu laufen.Oberstdorf ist für mich der Traum für meine erste WM.“

am 29.12.2019

Packendes Finale in Oberstdorf

Karl Geiger

Kobayashi gewinnt das Auftaktspringen vor Lokalmatador Karl Geiger

Endlich hat er es geschafft: Karl Geiger hat mit einem 2. Platz beim Auftaktspringen der 68. Vierschanzentournee allen gezeigt, dass er auch auf seiner Heimschanze aufs Podium springen kann. Welch eine Begeisterung bei den 25.500 Zuschauern, die das atemberaubende Duell zwischen dem Oberstdorfer und dem Vorjahressieger Ryoyu Kobayashi verfolgten. Am Ende hatte der Japaner mit 305,1 Punkten gegenüber dem deutschen Konkurrenten (295,9 P) die Nase vorn. Aber die Zuschauer feierten „ihren Karle“ wie den Sieger. Dritter wurde der Pole Dawid Kubacki (294,7 P). Den undankbaren vierten Platz nahm der Sieger der Qualifikation, Stefan Kraft (291,2 P) aus Österreich, ein.

Es war ein wirklich atemberaubender Wettkampf, bei dem sich die deutschen Athleten in Topform präsentierten. Insgesamt waren sieben der neun DSV-Springer in den Final-Wettkampf gekommen. Nicht nur Karl Geiger zeigte sich in der stabilen Form, die ihn schon die gesamte Saison auszeichnet. Auch Markus Eisenbichler hatte sich im ersten Durchgang mit einem 5. Rang wieder zurückgemeldet in die Riege der Besten, in die der Weltmeister von Seefeld gehört. Am Ende sprang ein elfter Platz für den Oberbayern heraus. Pius Paschke zeigte als Zwölfter eine hervorragende Leistung und der junge Constantin Schmid kam als 18. ebenso noch unter die Top-Twenty wie Stephan Leyhe. Für den Hessen war jedoch der 19. Platz nach seinem 3. Platz in der Quali am Vortag ein bisschen enttäuschend.

Auch die Debütanten Luca Roth (26.) und Moritz Baer (29.) sammelten noch Weltcup-Punkte. Philipp Raimund, der wie Karl Geiger für den Skiclub Oberstdorf startet, konnte sich leider nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Ebenfalls ausgeschieden war Martin Hamann.
Der Großteil der Zuschauer war zur Siegerehrung im Stadion geblieben, um den Lokalmatador gebührend zu feiern. Die jüngere Schwester Lucia durfte ihrem erleichterten und überglücklichen Bruder, der sich so sehr über seine Sprünge auf 135m und 134 m gefreut hatte, den Pokal für den 2. Platz überreichen.

Das deutsche Team wird nun mit den Topspringern und der nationalen Gruppe weiterziehen nach Garmisch-Partenkirchen, wo das traditionelle Neujahrskispringen ansteht. Richard Freitag, der in der Quali von Oberstdorf gescheitert war, steigt aus der Tournee aus.

am 06.12.2019

Vorverkauf für Nordische Ski WM 2021 startet am Freitag, 13. Dezember

Begeisterte Zuschauer in der WM Skisprung Arena

Nach den erfolgreichen Austragungen von 1987 und 2005 wird Oberstdorf zum dritten Mal Gastgeber von Nordischen Ski-Weltmeisterschaften sein.

Vom 23.02. bis 07.03.2021 gehen in Oberstdorf die besten Langläufer und Langläuferinnen, Skispringer und Skispringerinnen sowie Nordischen Kombiniererinnen und Kombinierer auf Titeljagd im Rahmen der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021.
Vor allem für die Oberstdorfer Wintersportler Johannes Rydzek, Katharina Althaus, Vinzenz Geiger und Karl Geiger versprechen die Titelkämpfe vor der eigenen Haustüre ein ganz besonderes Ereignis zu werden, kennen sie doch die Sportstätten im Langlaufzentrum Oberstdorf und im Skisprungstadion unterm Schattenberg bestens aus unzähligen Trainingsstunden.

Sichern Sie sich bereits frühzeitig Ihre Tickets für die Nordische Ski WM 2021. Zum Vorverkaufsstart am Freitag, 13. Dezember stehen attraktive Ticketkombinationen für den Besuch verschiedener Wettbewerbe im Angebot, die in jeden Fall für sportlich spannende und begeisternde Erlebnisse in den Stadien sorgen werden.
„Wir freuen uns, bereits über ein Jahr vor Beginn der WM mit dem Ticketvorverkauf starten zu können und mit attraktiven Ticketpaketen den Wintersportfans interessante Angebote zu unterbreiten,“ sind sich die Geschäftsführer der FIS Nordischen Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH, Moritz Beckers-Schwarz und Florian Stern einig.

Eine Übersicht der Ticketpakete finden Sie hier

am 14.11.2019

Erneut volles Stadion am Schattenberg

Vierschanzentournee Oberstdorf

Alle Wettkampftickets für den Tourneeauftakt am 29. Dezember bereits weg. Noch ausreichend Tickets für die Qualifikation erhältlich.

Das Auftaktspringen der 68. Vierschanzentournee in Oberstdorf ist beliebter denn je. Bereits vor Beginn des Skisprung-Weltcups in Wisla (am 21. November) sind alle Tickets für den Wettkampftag, 29. Dezember, vergriffen. Für die Qualifikation am 28. Dezember stehen noch ausreichend Karten zur Verfügung. Sie sind weiterhin im Vorverkauf und auch an der Tageskasse erhältlich.

„Wir sind von der Resonanz absolut begeistert, denn die Nachfrage nach Karten im Vorverkauf wird von Jahr zu Jahr stärker“, freut sich Dr. Peter Kruijer, Vorsitzender des Skiclubs Oberstdorfs und Chef des Organisationskomitees.

Dr. Kruijer und Florian Stern, Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH rechnen auch bei der Qualifikation am 28. Dezember bereits mit einem großen Besucheransturm. Im Vorjahr strömten hier bereits 15.500 Zuschauer in die WM-Skisprung-Arena. Damit ist die Qualifikation in Oberstdorf beliebter als so manches Weltcupspringen. „Für die Quali werden wir sicher noch Karten an der Tageskasse haben. Wir empfehlen gerade Familien mit Kindern oder auch Senioren den Besuch am Qualifikationsfreitag. Denn die Atmosphäre in Oberstdorf ist einfach einzigartig, gleichzeitig geht’s aber in der Quali schon ruhiger zu als am Wettkampftag“, erklärt Stern. Am Wettkampftag erwarten die Organisatoren über 25.000 Zuschauer in der WM-Skisprung-Arena.

Karten für die Qualifikation sind noch im Vorverkauf erhältlich, und zwar online unter www.arena-ticket-allgaeu.de und über die Tickethotline 08322/8090-350.

am 13.11.2019

FIS Coordination Group zu Gast in Oberstdorf

Coordination Group Meeting November 2019

Zweiter Termin in diesem Jahr gibt einen umfangreichen Überblick über den aktuellen Vorbereitungsstand.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr traf sich das Gremium der FIS, die sogenannte Coordination Group, in Oberstdorf, um sich über den Stand der Vorbereitungen für die FIS Nordische Ski WM 2021 zu informieren. Sowohl mit den Planungen im Langlaufzentrum im Ried und im Skisprungstadion am Schattenberg herrschte bei den Gästen vom Internationalen Skiverband FIS rundum Zufriedenheit.
In der Coordination Group fanden sich neben der Generalssekretärin Sarah Lewis, die Marketing und Event-Experten sowie die beiden Renndirektoren für den Langlauf und die Nordische Kombination, Pierre Mignerey und Lasse Ottesen. Auch Sandro Pertile, der ab der Saison 20/21 die Aufgabe von Renndirektor Walter Hofer im Skisprung übernimmt, ließ es sich nicht nehmen, sich selbst von den Fortschritten in der Organisation und der Baumaßnahmen zu überzeugen.
Vom Deutschen Skiverband waren Präsident Dr. Franz Steinle, Marketing -Geschäftsführer Walter Vogel und der Teammanager der Nationalmannschaft Horst Hüttel zugegen.
Neben den Vertretern der FIS, DSV und Infront, dem offiziellen Broadcast- und Vermarktungs-Partner, waren auch Vertreter des Landkreises Oberallgäu, der Gemeinde sowie des Skiclub Oberstdorfs und der Skisport- und Veranstaltungs GmbH dabei. Auch der neue Tourismusdirektor Frank Jost stellte sich den Gästen in der Arbeitsgruppe vor.

Viel Lob erhielten die Oberstdorfer für die neuen Sportanlagen, die derzeit noch nicht vollends fertig gestellt sind, die positiven Veränderungen jedoch jetzt schon deutlich sichtbar seien.
Auch die Homologierung der Loipen ist im Oktober erfolgt und man einigte sich in der Besprechung auf das Wettkampfprogramm für die WM, die vom 23.02. bis 07.03.2021 stattfindet. Eine wichtige Festlegung für die Oberstdorfer, denn nun kann der Ticketverkauf planmäßig Ende November beginnen. Besonders positiv hervorgehoben wurde das sogenannte Kombiticket, welches Ticketbesitzern und akkreditierten Personen im Umkreis von ca. 60 km eine kostenfreie Anreise per Bus und Bahn ermöglicht.

Doch die Coordination Group beschränkte sich bei dem zweitägigen Treffen nicht nur auf Lob. Es wurden von Seiten der FIS auch die noch anstehenden Herausforderungen zum noch nicht finalen Verkehrskonzept und zu den eingeschränkten Parkmöglichkeiten während der WM angesprochen. Hier sei noch ebenso großer Handlungsbedarf wie in der Frage der Unterbringung, die aber durch einen Maßnahmenplan von Tourismus Oberstdorf in naher Zukunft geklärt werden soll.
Das Fazit der Beteiligten fiel durchgehend positiv aus. Man war sich einig, in angenehmer Atmosphäre ein intensives Arbeitspensum mit konstruktiven Lösungsansätzen bewältigt zu haben.

am 05.11.2019

Umfangreiche TV-Vorbesichtigung für das Nordic Weekend im Januar 2020

FIS Tour de Ski im Langlaufstadion Ried

Auch für das Fernsehen sind die Weltcup-Veranstaltungen bereits wichtige Test-Events auf dem Weg zur Nordischen Ski WM 2021

Zwei Tage lang drehte sich im Skisprung- und Langlaufstadion alles um Kamerapläne, Kamerapositionen, Stromversorgung und Werbebannerpositionen. Im Rahmen der Vorbesichtigung für die TV-Übertragung des Nordic Weekends mit je einer Doppelveranstaltung Weltcup Nordische Kombination und Langlauf Weltcup trafen sich das Organisationskomitee, der Deutsche Skiverband, die Vermarktungsagenturen FIS Marketing AG und Triceps sowie die TV-Rechte Inhaber Infront mit zahlreichen weiteren Dienstleistern von 24. - 25. Oktober in Oberstdorf, um die Wettkämpfe nächstens Jahr im Januar ins richtige Licht zu rücken.
Vor allem für Infront wird diese Veranstaltung auch ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur WM 2021, werden sich die gleichen Personen auch bei der WM um die TV-Produktion kümmern und sammeln bei dieser Veranstaltung wichtige Erfahrungen.

Am 05. November ging es dann schon weiter mit der ebenfalls wichtigen Vorbesprechung zur diesjährigen Vierschanzentournee, bevor am 13. November der Skisprung Weltcup der Damen an der Reihe ist.

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