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am 26.01.2020

Dreifach-Triumpf für Norwegen

Dreifach-Triumpf

Norwegischer Dreifachsieg bei den Männern – Sieg für Russin Nepryaeva

Der Sprint-Wettbewerb bei den Männern stand ganz im Zeichen der dominanten Norweger. Johannes Hoesflot Klaebo, der am Samstag beim Skiathlon noch mitten im Rennen aufgegeben hatte, siegte vor seinen Landsleuten Paal Golberg und Erik Valnes. Bester Nicht-Norweger war Federico Pellegrino aus Italien auf Rang vier.
Dagegen gingen die norwegischen Athletinnen bei der WM-Generalprobe leer aus. Hier siegte die Russin Natalaie Nepryaeva vor Anamarija Lampic aus Slowenien und Jessica Diggins aus den USA. Die Oberstdorferin Laura Gimmler wurde auf Platz 20 beste Deutsche.

Ansonsten herrscht im deutschen Lager Ernüchterung: Von acht gestarteten DSV-Sprinterinnen hatte am frühen Sonntagvormittag lediglich eine die Qualifikation überstanden: Im Feld von 69 Langläuferinnen kam Gimmler als einzige Deutsche ins Viertelfinale. Auf der extrem anspruchsvollen WM-Loipe waren Pia Fink (37.), Antonia Fraebel (38.), Sofie Krehl (40.), Coletta Rydzek (41.), Katharina Hennig (42.), Victoria Carl (47.) und Nadine Herrmann (52.) bereits in der Qualifikation gescheitert.
Auch bei den Männern konnte nur Richard Leupold aus Dresden einigermaßen die Erwartungen auf Rang 28 erfüllen. Sebastian Eisenlauer (34.), Andreas Katz (52.) und Max Olex (59.) landeten unter 72 Startern im Feld der Verlierer.

Peter Schlickenrieder, DSV- Bundestrainer:
„Wir können mit den hier gezeigten Resultaten im Damen- und Herrenbereich am Samstag absolut zufrieden sein. Der Auftritt war gelungen. Das Material war top, das gesamte Team hat gute Arbeit geleistet. Der Sprint ist derzeit noch unser Problem. Dies hat sich auch am heutigen Sonntag wieder gezeigt. Wir tun uns noch schwer, den Prolog zu überstehen. Laura Gimmler und dem Nachwuchsläufer Richard Leupold ist dennoch der Einzug ins Viertelfinale gelungen. Dem Rest der Mannschaft ist dies trotz großem Kampf leider knapp verwehrt geblieben. Hier müssen wir dran bleiben und weiterhin Kraft und Technik trainieren. Die Teilnahme an der Heim-WM in Oberstdorf ist für alle Athleten ein großes Ziel und nur wenige haben in ihrer aktiven Laufbahn die Möglichkeit dazu. In Oberstdorf war schon 2005 die Zuschauerkulisse sensationell, in Oberstdorf findet sich die Langlaufwelt wieder. Die zum Teil harte Streckenführung ist auch für die Zuschauer ideal. Oberstdorf war deshalb auch schon heuer einer der Höhepunkte in unserer Saisonplanung. Unsere Vorbereitung auf die WM ist schon auf einem sehr hohen Level an vielen kleinen Dingen und Details muss aber noch gefeilt werden.“

am 26.01.2020

Stimmen nach Herren-Sprint

Johannes Hoesflot Klaebo

Drei starke große Anstiege, ein paar echt schwere Abfahrten und ein cooles Finish

Johannes Hoesflot Klaebo (NOR, Platz 1):
„Ich bin sehr glücklich, es war ein sehr gutes Rennen. Es ist großartig, drei Norweger auf dem Podium zu haben, heute ist ein wirklich besonderer Tag. Nächste Woche haben wir unsere nationale Meisterschaft, ich werde mich jetzt zuhause etwas ausruhen. Außerdem muss ich einen Bluttest machen, um zu sehen, ob alles okay ist. Gestern konnte ich nicht mal das Rennen beenden.
Ich persönlich finde den umgebauten Kurs hier in Oberstdorf sehr schön. Am Anfang ist er ein bisschen flach, dann kommen die drei starken großen Anstiege. Dann kommen ein paar echt schwere Abfahrten und am Ende es ist ein wirklich cooles Finish. Ich finde es ist ein wirklich sehr guter Kurs, und das denken auch viele der anderen. Er ist natürlich sehr anstrengend und hart, aber ich denke so sollte es auch sein!“

Paal Golberg, (NOR, Platz 2):
„Es war heute ein guter Tag für mich und ich freue mich, auf dem Podium zu sein. Ich war noch nie hier in Oberstdorf, aber der neue Kurs gefällt mir. Es war eine neue Erfahrung für mich, aber die Anstiege sind schon knackig. Im Rennen habe ich mich wohl gefühlt und hoffe dies wird die Streckenführung für die WM im nächsten Jahr. Wir Norweger hatten heute sehr gutes Material, unser Team hat eine Top-Arbeit gemacht. Für die letzten Anstiege sind zwar nicht nur gute Ski entscheiden, aber es ist ein wichtiger Punkt. Die Sprintstrecke könnte ein bisschen kürzer sein. Auch bei der WM im nächsten Jahr in Oberstdorf möchte ich eine Top-Platzierung erreichen. Vielleicht hat ja Johannes Klaebo dann einen schlechteren Tag. Wir werden sehen.“

Federico Pellegrino, (ITA, Platz 4):
„Heute hatte ich als Ziel, eine gute Platzierung im Vorbereitungsrennen für die WM im nächsten Jahr zu erreichen. Das ist mir gelungen. Die Streckenlänge halte ich für ein bisschen zu lang für ein Sprintrennen, gerade bei Schneefall und warmen Bedingungen. Mit meinem vierten Platz bin ich heute , als ich beim Finish von zwei größeren Norwegern in die Zange genommen worden bin, vollkommen zufrieden.“

am 26.01.2020

Stimmen nach dem Damen-Sprint

Natalia Nepryaeva

Perfekte Streckenbedingungen und Vorfreude auf die WM 2021

Natalie Nepryaeva (RUS, Platz 1):
„Ich bin sehr happy mit dem Ergebnis. Es ist auch mein erster Sieg im Sprint. Ich habe mich heute schon am frühen Morgen sehr stark gefühlt, wusste, dass mein Körper gut vorbereitet ist. Ich mag den Kurs, ich denke er ist nicht nur für reine Sprinter geeignet, sondern auch für universelle Athleten und ich hoffe sehr darauf, nächstes Jahr hier das gleiche gute Ergebnis zu haben.
Gestern hatte ich das Gefühl, dass die steilen Anstiege etwas zu hart sind, aber heute im Sprint habe ich mich da sehr gut gefühlt und konnte einen Vorsprung auf die anderen ausbauen.“

Annamarija Lampic, (SLO, Platz 2):
"Es ist heute einen toller Tag für mich, ich fühle mich gut. Als wir hier in Oberstdorf angekommen sind, war ich beim Anblick des neuen Kurses doch überrascht. Die Streckenführung gefällt mir, auch wenn es ziemlich hart ist, hier zu laufen. Ich habe heute den zweiten Platz erreicht und bin schon allein deshalb sehr zufrieden. Natalia Nepryaeva hatte heute ein bisschen bessere Ski in der Abfahrt. Ein Platz auf dem Podium beim klassischen Sprint ist auch im nächsten Jahr bei der WM in Oberstdorf mein Ziel. Ich hoffe, die Platzierung bei dem WM in nächsten Jahr mit Natalia tauschen zu können. Ich hoffe, ich hab dann gute Arme und Beine für diese harten und langen Rennen. Die Streckenbedingungen waren heute im Finale perfekt und sind hoffentlich bei der WM genauso. Die Streckenlänge ist für mich als Allroundläuferin perfekt, da ich auch in der Distanz zu Hause bin. Ich freu mich auf die WM nächstes Jahr hier in Oberstdorf.“

Jessica Diggins: (USA, Platz 3):
"Es war wirklich fantastisch. Wir hatten großartige Ski. Die Techniker haben so hart so früh am Morgen schon gearbeitet und den besten Job gemacht. Gestern habe ich mich so müde gefühlt, meine Beine waren wirklich am Ende.
Aber heute ist ein neuer Tag. Auf dem halben Weg durch das Finale dachte ich mir, ich versuche es einfach weiter. Gottseidank kam ich hinter Neprayaeva. Ich dachte, sie würde am zweiten Anstieg wegziehen. Ich habe versucht, ihr zu folgen und hatte einen wirklich guten Windschatten ins Ziel hinein. Es hat heute wirklich großen Spaß gemacht, hier zu laufen und im Klassiksprint aufs Podium zu kommen. Das ist für mich eher außergewöhnlich, aber ich nehme es sehr gerne mit.“

Laura Gimmler (SC Oberstdorf, Platz 20):
"Im Prolog hab‘ ich mir schon eher schwergetan, die Runde ist doch recht knackig und im Wettkampf gefühlt doppelt so schwer. Ich hatte da noch einige Materialprobleme, das war dann im Viertelfinale auch besser. Ich habe mich im Rennen taktisch gut bewegt. Das Streckenprofil gefällt mir sehr gut. Die Sprintrunde in Oberstdorf ist extrem anspruchsvoll und die schwerste, die ich je gelaufen bin. Es kommt mir aber schon entgegen, da ich bei Distanzrennen auch schon passable Ergebnisse geschafft habe. Von der Kulisse hier in Oberstdorf war ich schwer beeindruckt und musste schauen, dass ich bei der Sache bleibe. Es ist wunderbar, wenn Freunden und Familie einen beim Heimwettkampf hautnah begleiten.“

am 25.01.2020

Bolshunov holt sich Sieg im Skiathlon

Skiathlon Herren

Drei Deutsche unter den Top 15

Weltcup-Führender Alexander Bolshunov ist nicht zu schlagen. Der Russe überzeugte vor 5000 Zuschauern auch beim Skiathlon auf der neuen Langlaufstrecke in Oberstdorf. Er führte von Anfang bis Ende in dem harten Distanzrennen über 30 km. Zweiter wurde der Norweger Simen Hegstad Krueger und dessen Landsmann Sjur Roehe kam als Dritter ins Ziel. Aber auch drei deutsche Männer kamen unter die Top 15 und winkten glücklich in die Zuschauermenge auf der Tribüne. Jonas Dobler (SC Traunstein) als Elfter, die „Rennkatze“ Andreas Katz (SV Baiersbronn) auf Nummer 13 und Florian Notz (SZ Römerstein) als 14. sorgten für das beste Ergebnis der DSV-Langläufer seit langen. Auch Lukas Bögl (SC Gaissach) holte als 20. noch Weltcup-Punkte.

am 25.01.2020

Stimmen nach dem Skiathlon der Herren

DSC 5022 Kopie

Athleten sprechen über ihre Erfahrungen während des Rennens auf der interessanten, aber auch schwierigeren WM-Strecke

Alexander Bolshunov (RUS, Platz 1):
"Es war ein gutes Rennen. Sicherlich sind die Athleten, die im Klassischen vorne waren, sehr gute Läufer. Sie haben es geschafft, einen Vorsprung herauszufahren. Beim Skating sind die Anderen wieder heran gekommen, die Gruppe wurde größer und das war hilfreich. Die Schlüsselstelle auf dieser Strecke ist sicherlich der jetzt neue längere und steilere Anstieg. Dafür muss man gerüstet sein.
Mir bedeutet es heute sehr viel, auf dem Kurs, den wir nächstes Jahr bei der Weltmeisterschaft laufen, zu gewinnen. Er ist definitiv interessanter, aber auch schwieriger geworden. Bei der WM werden wir ganz sicher gute Wettkämpfe sehen."

Simen Hegstad Krueger (NOR, Platz 2):
"Ich bin sehr zufrieden, wie es heute gelaufen ist und hoffe, dass dieser Kurs auch bei der Weltmeisterschaft sehr gut für mich ist. Vor allem mit dem klassischen Teil bin ich sehr zufrieden. Ich glaube, das war der Schlüssel, dann hieß es im Rennen einfach nur vorne zu bleiben. Ich habe mich sehr stark gefühlt, als Bolshunov vorne das Tempo angegeben hat.
Es ist ein spannender Kurs, es macht Spaß hier zu laufen und ich glaube, es ist auch großartig für die Zuschauer hier an der Strecke und vor dem Fernseher. Ich denke, für die Weltmeisterschaft können wir auch gerade gegen Ende einige spannende Szenarien zwischen den Athleten erwarten.
Oberstdorf einen sehr guten Job gemachtmit dem Entwurf und Bau dieses neuen Kurses."

Sjur Rothe (NOR, Platz 3):
"Ich bin tatsächlich überrascht, denn gestern hatte ich das Gefühl, dass dieser neue Kurs sehr schwierig ist. Ich dachte, es wird ein wirklich hartes Rennen und das es nicht so viele Läufer in Ziel schaffen. Ich habe mich im klassischen Teil gut gefüllt, im mittleren Teil war ich auf einmal weit zurück, aber ich hatte gute Ski. Ich habe mich gut gefühlt, so konnte ich an Bolshunov herankommen und das Tempo halten.
Mit diesem Kurs und dem Skating-Kurs, den wir in der Verfolgung nutzen, wird es im nächsten Jahr wirklich anstrengende Rennen geben und ich muss mich sehr gut vorbereiten."

am 25.01.2020

Stimmen der DSV-Herren nach dem Skiathlon

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Ewig lange Berge, gigantische Stimmung und ein cooler Weltcup-Einstand

Jonas Dobler (SC Traunstein, Platz 11):
"Es war wie erwartet sehr anspruchsvoll. Ewig lange Berge, der noch längere Burgstall-Anstieg und es war klar, dass das Rennen sich in der letzten Runde dort entscheidet. Es war gottseidank nicht nur für uns anstrengend, sondern auch für alle anderen. Das hat man auch am Schluss gemerkt, dass auch in der Spitzengruppe am Schluss die Läufer tendenziell eher langsamer geworden sind.
Es ist eines der besten Ergebnisse des Teams in diesem Jahr, eine gelungene Generalprobe für Oberstdorf 2021 und ist die Richtung in die es gehen soll. Oberstdorf ist auf jeden Fall WM-tauglich!"

Andreas Katz (SV Baiersbronn, Platz 12):
"Wir haben noch ein Jahr harte Arbeit vor uns, es ist noch nicht alles perfekt, aber wir bleiben dran und arbeiten hart."

Florian Notz (SZ Römerstein, Platz 14):
"Es ist sehr gut gelaufen und war meine Saisonbestleistung. Wir hatten wirklich gute Ski, und man sieht auch, dass wir als Team in der ersten Gruppe mitlaufen können. Die Stimmung in Oberstdorf war gigantisch und es war echt cool, einen kleinen Heimvorteil zu haben.
Die Strecken sind sehr hart, aber anscheinend liegt uns das. Das Stadion ist sehr gelungen und das Funktionsgebäude macht optisch richtig etwas her. Als Deutscher ist man wirklich stolz, dass wir eine solche Arena haben."

Friedrich Moch (WSV Isny, Platz 31):
"Im klassischen Teil ging es mir wirklich richtig gut. Nach dem Wechsel war die erste Runde Skating ziemlich zäh, aber ab der zweiten Runde war es wieder ganz in Ordnung. Es war ein harter Kampf, vor allem das letzte Mal den Burgstall hoch, da hat alles weh getan. Die Bedingungen waren richtig gut und es hat Spaß gemacht, obwohl es hart war. Man ist an jeder Stelle gefordert und muss auch in den Abfahrten sehr viel arbeiten.
Vor diesem Publikum zu laufen, hat riesig Spaß gemacht und war ein richtig cooler Weltcup-Einstand."

am 25.01.2020

Souveräner Sieg für Johaug

Therese Johaug

Erster Platz im Skiathlon-Rennen über 15 km geht nach Norwegen

Einen souveränen Sieg lief Therese Johaug beim Skiathlon-Rennen über 15 Kilometer auf der neuen Strecke im Langlaufstadion im Ried ein. Die Norwegerin hatte gegenüber ihrer Team-Kollegin Ingvild Flugstad Oestberg bei der Generalprobe zur Nordischen Ski-WM im nächsten Jahr einen Vorsprung von 15,5 Sekunden. Flugstad-Oestberg lief in einer Dreier-Verfolgergruppe mit Teresa Stadlober (Aut) und Ebba Andersson (SWE) und konnte sich im Zielsprint hauchdünn gegen die Konkurrentinnen durchsetzen.

am 25.01.2020

Stimmen nach dem Skiathlon der Damen

Skiathlon Ladies Siegerehrung

Siegerin Therese Johaug ist beeindruckt und freut sich auf die Weltmeisterschaft in Oberstdorf

Therese Johaug (NOR, Platz 1):
"Ich bin sehr glücklich, heute auf den ersten Platz gelaufen zu sein. Ich bin froh, hier mitlaufen zu können und die Strecke für die nächste Weltmeisterschaft kennen zu lernen. Für mich war es heute ein sehr guter Tag, aber es war auch wirklich sehr hart. Vor allem im klassischen Teil habe ich versucht, mein eigenes Rennen zu laufen und mich auf mich zu konzentrieren.
Für die kommenden Weltmeisterschaft ist es gut zu wissen, wie sich die Strecken anfühlen. Ich weiß jetzt auch, dass es nächstes Jahr möglich ist, nach vorne zu fahren, alleine zu laufen und einen Vorsprung vor dem Rest der Gruppe zu halten. Ich bin sehr glücklich über das heutige Rennen."

Ingvild Flugstad Oestberg (NOR, Platz 2):
"Dieses Rennen ist für mich sehr wichtig, da ich die ganze Zeit schon ums Podium kämpfen wollte. Natürlich ist es auch wichtig, die neuen Teile der Strecke kennen zu lernen, um das Training im nächsten Sommer anpassen zu können.
Mir liegt der neue Kurs sehr gut, er hat einfache, aber auch sehr steile Teile und dazu die Kurven. Der Kurs ist eine große technische und konditionelle Herausforderung."

Teresa Stadlober (AUT, Platz 3):
"Die neue Strecke ist wirklich gut, ziemlich hart, aber sie liegt mir. Bei solchen Rennen kann ich dann auch gut mithalten. Es sind alles super Athleten, die Dichte bei den Damen ist gerade vorne sehr eng. Da muss man hart arbeiten und das macht Lust auf mehr.
Ich hoffe natürlich, dass ich nächstes Jahr auch wieder gut dabei bin. Mir liegen die Strecken hier, ich fühle mich wohl und kämpfe hier sehr gerne."

Sofie Krehl (SC Oberstdorf, Platz 18):
"Mir ging es heute ziemlich gut. Gerade der Skating-Teil nach dem Start lief wirklich gut und fiel mir auch nicht schwer. Beim Skiathlon bin ich in der dritten, vierten Runde so richtig drin und es läuft dann besser. Mich als Sprinterin lächelt der Skiathlon schon immer an, gerade weil ich hier bisher gute Ergebnisse erzielt habe. Im Fokus steht aber weiterhin der Sprint.“

Victoria Carl (SCM Zella-Mehlis, Platz 20):
"Im Klassischen bin ich unerwartet gut ins Rennen gestartet, was ich jetzt überhaupt nicht erwartet hätte. Beim Skaten, was eigentlich mein besserer Part ist, war es sehr hart. Ich tue mich einfach noch schwer, da spritzig hoch zu laufen.
Die Strecke hat sich deutlich verändert, vor allem der lange Anstieg. Der ist für mich als große und schwere Athletin sehr anstrengend.
Auch der Bereich Spairube ist nicht meins. Er ist sehr steil und man kann im Klassischen gerade noch hochkommen. Die Frage ist nur, ob das dann wirklich schneller ist. Sonst gefällt mir die Strecke sehr gut und sie ist definitiv WM-würdig."

Pia Fink (SV Bremelau, Platz 29):
„Meine Vor-WM hat sich ganz schön anstrengend angefühlt. Ich habe mir heute ein bisschen mehr vorgenommen, aber es geht mir heute nicht so gut. Der Ski war gut präpariert. Ich habe versucht am Anfang Kräfte zu sparen, um dann im Skating-Teil noch Plätze gut zu machen. Das hat aber leider nicht so gut funktioniert. Oberstdorf ist für mich meine zweite Heimat, da ich hier schon seit vier Jahren lebe.Die WM nächstes Jahr wird cool werden, mit tollem Wetter und super Zuschauern.“

Antonia Fräbel ( WSV Asbach, Platz 37):
„Ich bin nicht unzufrieden, habe heute auf den klassischen Teil gesetzt. Ich hatte aber heute einige Probleme und bin sehr zufrieden, heuer das erste Mal nicht komplett „blau“ gegangen zu sein. Auf der letzten Runde konnte ich sogar noch ein paar Positionen gut machen. Der klassische Teil heute war sehr, sehr hart. Ich habe bewusst auf meinen Stil geachtet. Vielleicht war das auch ein bisschen zu viel. Ich konnte gut bergauf laufen, musste aber heute in den Geraden mehr investieren. Es war durch die Zuschauer gute Stimmung auf der Strecke und es macht sehr viel Spaß hier zu laufen.Oberstdorf ist für mich der Traum für meine erste WM.“

am 29.12.2019

Packendes Finale in Oberstdorf

Karl Geiger

Kobayashi gewinnt das Auftaktspringen vor Lokalmatador Karl Geiger

Endlich hat er es geschafft: Karl Geiger hat mit einem 2. Platz beim Auftaktspringen der 68. Vierschanzentournee allen gezeigt, dass er auch auf seiner Heimschanze aufs Podium springen kann. Welch eine Begeisterung bei den 25.500 Zuschauern, die das atemberaubende Duell zwischen dem Oberstdorfer und dem Vorjahressieger Ryoyu Kobayashi verfolgten. Am Ende hatte der Japaner mit 305,1 Punkten gegenüber dem deutschen Konkurrenten (295,9 P) die Nase vorn. Aber die Zuschauer feierten „ihren Karle“ wie den Sieger. Dritter wurde der Pole Dawid Kubacki (294,7 P). Den undankbaren vierten Platz nahm der Sieger der Qualifikation, Stefan Kraft (291,2 P) aus Österreich, ein.

Es war ein wirklich atemberaubender Wettkampf, bei dem sich die deutschen Athleten in Topform präsentierten. Insgesamt waren sieben der neun DSV-Springer in den Final-Wettkampf gekommen. Nicht nur Karl Geiger zeigte sich in der stabilen Form, die ihn schon die gesamte Saison auszeichnet. Auch Markus Eisenbichler hatte sich im ersten Durchgang mit einem 5. Rang wieder zurückgemeldet in die Riege der Besten, in die der Weltmeister von Seefeld gehört. Am Ende sprang ein elfter Platz für den Oberbayern heraus. Pius Paschke zeigte als Zwölfter eine hervorragende Leistung und der junge Constantin Schmid kam als 18. ebenso noch unter die Top-Twenty wie Stephan Leyhe. Für den Hessen war jedoch der 19. Platz nach seinem 3. Platz in der Quali am Vortag ein bisschen enttäuschend.

Auch die Debütanten Luca Roth (26.) und Moritz Baer (29.) sammelten noch Weltcup-Punkte. Philipp Raimund, der wie Karl Geiger für den Skiclub Oberstdorf startet, konnte sich leider nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Ebenfalls ausgeschieden war Martin Hamann.
Der Großteil der Zuschauer war zur Siegerehrung im Stadion geblieben, um den Lokalmatador gebührend zu feiern. Die jüngere Schwester Lucia durfte ihrem erleichterten und überglücklichen Bruder, der sich so sehr über seine Sprünge auf 135m und 134 m gefreut hatte, den Pokal für den 2. Platz überreichen.

Das deutsche Team wird nun mit den Topspringern und der nationalen Gruppe weiterziehen nach Garmisch-Partenkirchen, wo das traditionelle Neujahrskispringen ansteht. Richard Freitag, der in der Quali von Oberstdorf gescheitert war, steigt aus der Tournee aus.

am 06.12.2019

Vorverkauf für Nordische Ski WM 2021 startet am Freitag, 13. Dezember

Begeisterte Zuschauer in der WM Skisprung Arena

Nach den erfolgreichen Austragungen von 1987 und 2005 wird Oberstdorf zum dritten Mal Gastgeber von Nordischen Ski-Weltmeisterschaften sein.

Vom 23.02. bis 07.03.2021 gehen in Oberstdorf die besten Langläufer und Langläuferinnen, Skispringer und Skispringerinnen sowie Nordischen Kombiniererinnen und Kombinierer auf Titeljagd im Rahmen der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021.
Vor allem für die Oberstdorfer Wintersportler Johannes Rydzek, Katharina Althaus, Vinzenz Geiger und Karl Geiger versprechen die Titelkämpfe vor der eigenen Haustüre ein ganz besonderes Ereignis zu werden, kennen sie doch die Sportstätten im Langlaufzentrum Oberstdorf und im Skisprungstadion unterm Schattenberg bestens aus unzähligen Trainingsstunden.

Sichern Sie sich bereits frühzeitig Ihre Tickets für die Nordische Ski WM 2021. Zum Vorverkaufsstart am Freitag, 13. Dezember stehen attraktive Ticketkombinationen für den Besuch verschiedener Wettbewerbe im Angebot, die in jeden Fall für sportlich spannende und begeisternde Erlebnisse in den Stadien sorgen werden.
„Wir freuen uns, bereits über ein Jahr vor Beginn der WM mit dem Ticketvorverkauf starten zu können und mit attraktiven Ticketpaketen den Wintersportfans interessante Angebote zu unterbreiten,“ sind sich die Geschäftsführer der FIS Nordischen Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH, Moritz Beckers-Schwarz und Florian Stern einig.

Eine Übersicht der Ticketpakete finden Sie hier

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